Archiv für die Kategorie „Espresso“

Immer wenn ich nach Italien fahre, nehme ich unterschiedliche Caffés (als Cialdes) zum Probieren mit. In größeren Supermärkten gibt’s eine reichhaltige Auswahl davon. Diesmal habe ich mir jeweils Cialde-Packungen von Pellini (hat mir aber nicht so gut geschmeckt), Palombini (schmeckt mir), Goppion (sehr preiswert ob der Qualität) sowie Kimbo (mein Favorit aus dieser Sammlung) mitgenommen. Preislich zwischen 2,50 und 4 Euro (für die 18er Cialde-Packung) angesiedelt – also extrem unter den Preisen, die hier in Österreich verlangt werden!

Auf der letzten Mobilitäts-Kulinarik-Reise war ich traditionell im Carrefour einkaufen und verweilte auch ein Weilchen in der Abteilung für Kaffee. Fein zu sehen, wie viele unterschiedliche Sorten an Cialdes dort im Angebot sind. Schade, dass dies bei uns leider nicht der Fall ist. Und zudem zu Preisen, die weit unter denen in Österreich liegen. Mitgenommen habe ich mir u.a. zwei Sorten von Caffè Vergnano 1882 – 100% Arabica und Espresso. Je 18 Cialde haben etwas über 3 Euro gekostet. Ausprobiert habe ich schon beide Sorten – mir schmecken sie sehr gut und ich werde sie mir bei der nächste Reise – zusammen mit ein paar anderen Caffès – sicherlich wieder mitnehmen.

Sorgfältig ausgewählter Rohkaffee, schonend geröstete Bohnen im traditionellen Langzeitröstverfahren, eine liebevolle Zubereitung und ein qualitätsbewussten Umgang mit dem Produkt Kaffee sorgen bei Schreyögg für Genuss und Wohlbefinden. Für mich gute Gründe den Espresso des Südtiroler Familienunternehmens genüßlich auszuprobieren >

J.HORNIG ist eine steirische Kaffee- und Tee-Manufaktur, die seit 1912 österreichische Kaffeetradition schreibt. Das beginnt bei der Exklusivität des Anbaus, reicht über die Komposition der Spezialitäten und mündet im Geheimnis der Röstung. Meine beiden Lieblingssorten sind der Espresso und der Caffee Consul >
Ottorino Martinelli gründete im Jahre 1947 die Rösterei – Traum und Leidenschaft, die er mit seiner Frau Maria teilte. In der Via Maffei im Zentrum von Riva entstand “Casa del Caffè”. In der Werkstatt dahinter komponierte und röstete er seine eigenen Kaffeemischungen, die er auf seinem Fahrrad in den Dörfern und Tälern der Umgebung besorgte. Zwei Generationen später sind es Renato, Lorenzo, Giovanni und Fabrizio Martinelli, die ihr Leben dem Kaffee widmen. Ich habe den Espresso von Omkafé probiert >

Das Unternehmen wurde bereits 1956 als kleiner Handwerksbetrieb für die Kaffeebearbeitung gegründet. Jahrelang stand auf den Packungen das Motto “Die kleinste Rösterei … der beste Kaffee”. Dank seiner allgemein anerkannten Professionalität und Seriosität ist der in Brescia angesiedelte Betrieb mit den Jahren zu einem der bedeutendsten Unternehmen dieses Bereichs geworden. Da ich auf der Juni-Reise ohnehin in Brescia bin, werde ist vor Ort einen Besuch machen. Das wird sicherlich hochinteressant, mal live eine Führung durch eine Rösterei zu bekommen. Bis dahin schon mein Kommentar zum Caffé, den ich daheim genossen habe >

Mokador wurde 1967 von Domenico Castellari in Faenza gegründet. Seine Vorliebe für den Kaffee bewog ihn zur Eröffnung seines ersten kleinen Ladens. Hier übernahm er höchstpersönlich das Rösten, die Auswahl der besten Kaffeebohnen und kümmerte sich gleichzeitig auf ganz einzigartige Art und Weise um seine Kunden. Von diesem Augenblick an war die Wahl der Spitzenqualität kennzeichnend für die Firmenphilosophie – ein dynamisches Beispiel des “Made in Italy”.
Ich habe mich durch die zahlreichen Sorten gekostet >

Ich war schon länger auf der Suche nach einem Ersatz für meine Nespresso-Maschine. Ich wollte den gleichen Komfort, aber einen noch besseren Espresso. Die FrancisFrancis! X7 zusammen mit den MIE-Kapseln (Metodo Iperespresso) von illycaffè waren für mich auf Anhieb eine wunderbare Lösung. Die Bedienung ist kinderleicht (Kapsel einlegen und Knopf drücken) und das Ergebnis ist ein Espresso, so wie ich ihn auf meinen zahlreichen Italienreisen gewöhnt bin. Mit Genuss weiterlesen >

Die beiden Espressomaschinen sind schon auf dem Weg zu mir und die ersten Kaffeesorten – beispielsweise von illycaffè, Agust, Mokador, HORNIG, Omkafè und Hausbrandt – liegen auch schon bereit zum Verkosten. Bei den Espressomaschinen habe ich mich zum Start für FrancisFrancis! von illycaffè entschieden – eine X1 Trio für E.S.E. Cialdes und eine X7 für die Metodo Iperespresso.
Ich bin schon gespannt, ob ich die Perfektion der Espressi, wie ich sie von meinen zahlreichen Italien-Reisen her kenne, auch Daheim schaffe und wie der Vergleich zu Nespresso ausfällt.

Auf der Website von illycaffè stehen viele Informationen rund um den Espresso. Die Geschichten reichen von Geschmack über Tastsinn und Geruchssinn bis hin zu Sehen und Hören. Ich möchte an dieser Stelle folgenden Beitrag zitieren, der mir besonders gut gefällt:
Ein Espresso wird zuerst mit den Augen genossen. Ein geschultes Auge erkennt schon auf den ersten Blick auf Anhieb eine Vielzahl wichtiger Hinweise. Dank der weißen Porzellantasse lässt sich die Oberfläche der Crema besser beurteilen. Die Crema des vollkommenen Espressos weist eine feine Konsistenz von leichten Streifen durchzogen auf. Sie ist drei bis vier Millimeter dick und ihre Farbe reicht von haselnussbraun bis zu kräftigeren Tönen.
Die Farbe ist geradezu ein Lackmustest der Qualität. So weist ein dunkleres Kastanienbraun mit einem weißen Knopf oder einer schwarzen Delle in der Mitte darauf hin, dass die Ziehzeit zu lang war, die Mahlung zu fein oder die Temperatur und der Wasserdruck zu hoch. Ein Espresso mit heller und wenig fester Crema hat dagegen zu kurz, mit zu niedrigem Wasserdruck und zu niedriger Temperatur gezogen oder war zu grob gemahlen. Die Crema muss beständig und lang anhaltend sein.
Ich habe auf alle Fälle daraus gelernt und genieße ab sofort den Espresso auch mit den – geschulteren – Augen :-)


