
Auf der Website von illycaffè stehen viele Informationen rund um den Espresso. Die Geschichten reichen von Geschmack über Tastsinn und Geruchssinn bis hin zu Sehen und Hören. Ich möchte an dieser Stelle folgenden Beitrag zitieren, der mir besonders gut gefällt:
Ein Espresso wird zuerst mit den Augen genossen. Ein geschultes Auge erkennt schon auf den ersten Blick auf Anhieb eine Vielzahl wichtiger Hinweise. Dank der weißen Porzellantasse lässt sich die Oberfläche der Crema besser beurteilen. Die Crema des vollkommenen Espressos weist eine feine Konsistenz von leichten Streifen durchzogen auf. Sie ist drei bis vier Millimeter dick und ihre Farbe reicht von haselnussbraun bis zu kräftigeren Tönen.
Die Farbe ist geradezu ein Lackmustest der Qualität. So weist ein dunkleres Kastanienbraun mit einem weißen Knopf oder einer schwarzen Delle in der Mitte darauf hin, dass die Ziehzeit zu lang war, die Mahlung zu fein oder die Temperatur und der Wasserdruck zu hoch. Ein Espresso mit heller und wenig fester Crema hat dagegen zu kurz, mit zu niedrigem Wasserdruck und zu niedriger Temperatur gezogen oder war zu grob gemahlen. Die Crema muss beständig und lang anhaltend sein.
Ich habe auf alle Fälle daraus gelernt und genieße ab sofort den Espresso auch mit den – geschulteren – Augen :-)

