Probegehört & zugelegt: Jaybird Freedom Bluetooth Sport-Headset

Jaybird Freedom Bluetooth Sport-Headset - Foto © Helmut Hackl | Mobility Lounge

Jaybird Freedom Bluetooth Sport-Headset – Foto © Helmut Hackl | Mobility Lounge

Im April habe ich euch über den Österreich-Start der beiden Bluetooth Sport-Headset X3 & Freedom von Jaybird erzählt. Mittlerweile habe ich den Freedom ausführlich probegehört. Gemütlich auf der Coach, unterwegs sowie im Fitnesscenter. Hier meine Erfahrungen …

Wer ein hochwertiges Bluetooth-Headset auch für sportliche Aktivitäten sucht, der wird irgendwann einmal auch bei Jaybird aus dem Hause Logitech landen. Ich habe mir deshalb das Freedom zum Ausprobieren geholt und einige Tage lang ausgiebig getestet. Mit viel positiven Erfahrungen. Aber der Reihe nach.

Jaybird Freedom Bluetooth Sport-Headset - Foto © Helmut Hackl | Mobility Lounge

Jaybird Freedom Bluetooth Sport-Headset – Foto © Helmut Hackl | Mobility Lounge

Der Tragekomfort ist ganz wichtig

• Mitgeliefert werden zwei Arten von Ohrpassstücke (jeweils in S/M/L): schwarze Comply Premium Sport-Schaumohrpolster sowie schwarze Silikon-Ohrpolster. Beim Sitzkomfort heißt es dann selbst probieren. Denn je mehr Zeit da einmalig investiert wird, desto höher ist danach der Komfort beim Tragen. Meine Ohren bevorzugen die Comply und stoßen die Silikon-Dinger ab :-)

Freedom Bluetooth Sport-Headset - Foto © Jaybird

Freedom Bluetooth Sport-Headset – Foto © Jaybird

• Für noch besseren Halt im Ohr – speziell bei sportlichen Aktivitäten – stehen farblich passende Secure-Fit Ear Fins aus Silikon bereit. In vier Größen. Auch hier: diese Ohreinsätze selbst probieren. Manchmal mag ich sie, manchmal auch wieder nicht.

• Mit dabei sind ein farblich passender Kabelclip sowie zwei Kabelführungs-Clips zum Anpassen der Kabellänge beim Tragen. Denn je weniger das Kabel baumelt, desto angenehmer ist es.

Freedom Bluetooth Sport-Headset - Foto © Jaybird

Freedom Bluetooth Sport-Headset – Foto © Jaybird

Das Headset kann auf zwei Arten getragen werden:

• aus dem Ohr hängend – beispielsweise um im Alltag Musik zu hören oder Anrufe zu tätigen
• über dem Ohr – für einen festeren Sitz und mehr Bewegungsfreiheit beim Training

Die passive Geräuschisolation hängt davon ab, welche Stöpsel man d’rauf hat. Die Comply halten den Umgebungslärm am besten ab.

Jaybird Freedom Bluetooth Sport-Headset - Foto © Helmut Hackl | Mobility Lounge

Jaybird Freedom Bluetooth Sport-Headset – Foto © Helmut Hackl | Mobility Lounge

Die wichtigsten Informationen

• Die Verarbeitung ist auf höchstem Niveau. Da habe ich nichts zu meckern. Eine doppelte wasser- und schweißabweisende Nano-Beschichtung sorgt dafür, dass unterwegs nichts passiert.

• In Summe habe ich mit einer Akkuladung eine Laufzeit von bis zu 8 Stunden geschafft. Dazu gehört aber gesagt, dass das Freedom zwei Akkus hat. Die eine Batterie (für 4 Stunden) ist eingebaut, die zweite kann – bei Bedarf – als Mini-Akkupack zum Nachladen an die Fernbedienung geclipst werden.

Jaybird Freedom Bluetooth Sport-Headset - Foto © Helmut Hackl | Mobility Lounge

Jaybird Freedom Bluetooth Sport-Headset – Foto © Helmut Hackl | Mobility Lounge

• Das Laden der Akkus passiert ausschließlich über den Akkuclip. Der kann via Micro-USB an die Steckdose. Ist er an der Fernbedienung angebracht, so lädt er den eingebauten Akku. Braucht man unterwegs keine Nachladung, so lässt man den kleinen schwarzen Akku einfach daheim.

• Der Akkustand wird entweder in der App oder im Widget angezeigt.

• Die Übertragung erfolgt über Bluetooth 4.1 mit Unterstützung für den AAC-Codec. Die Impedanz liegt bei 16 Ohm, der Frequenzbereich zwischen 20Hz und 20kHz. Während meiner Nutzung hatte ich keinen einzigen Abbruch am iPhone 6s.

Jaybird Freedom Bluetooth Sport-Headset - Foto © Helmut Hackl | Mobility Lounge

Jaybird Freedom Bluetooth Sport-Headset – Foto © Helmut Hackl | Mobility Lounge

• Über die Fernbedienung passiert die Kontrolle der Lautstärke (lauter / leiser), der Musik (Wiedergabe / Pause, vorwärts / rückwärts), sowie der Telefonie (annehmen, auflegen). Der Druckpunkt der drei Tasten ist sehr gut erfühlbar.

• Obgleich der Treiber mit 6mm doch sehr klein gewählt ist, konnte mich der Klang dennoch überzeugen. Da dieser sehr subjektiv empfunden / gewünscht ist, muss das auch jeder für sich selbst probehören. Mir gefällt der Sound. Neutral, ausgewogen und kein übertriebener Bass. Anpassungen werden in der App erledigt.

Jaybird MySound App am Smartphone

Jaybird MySound App am Smartphone

MySound App fürs iPhone & Android-Smartphones

Wer mag, der kann sich die MySound App aufs iPhone oder aufs Android-Smartphone holen. Die steht kostenfrei bereit.

• In der Signatur lässt sich der Klang individuell einstellen und speichern. Will man das nicht selbst, so stehen jede Menge fix und fertige Einstellungen – aus der Community – zum Anklicken bereit.

Jaybird MySound App am Smartphone

Jaybird MySound App am Smartphone

• Wer mag, der kann sich ein Profil anlegen. Mit Registrierung per E-Mail, Facebook oder Google+. Dann können die Voreinstellungen gespeichert und geteilt werden.

• Der Links/Rechts-Kanal kann getauscht werden. Das ist dann sinnvoll, wenn die Fernbedienung auf einer bestimmten Seite sein soll.

Jaybird Freedom – mein Fazit

In-ear Kopfhörer sind eine sehr individuelle Angelegenheit. Deshalb kann ich ausschließlich meine persönliche Meinung bekunden. Und die schaut so aus: Obgleich ich für sportliche Aktivitäten derzeit keinen weiteren Kopfhörer gebraucht hätte, befindet sich nun doch ein Freedom in meiner Sammlung. In Ocean. Dieser Praxistest war doch zu überzeugend für meinen Ohren. Denn denen taugen der – einstellbare – Klang sowie der Tragekomfort und bei der Verarbeitung gibt’s nichts zu motschgern. Zufriedenheit bei allen Punkten. Den Anschaffungspreis darf jeder für sich selbst beurteilen :-)

Bei Interesse: Das Freedom von Jaybird ist in Carbon (schwarz), Blaze (rot/silbern), Ocean (blau/silbern) sowie Gold (weiß/golden) erhältlich.

Nachtrag 14.9.2017: Freedom 2 mit SpeedFit

Jaybird liefert ab Oktober die Version 2 der Sportkopfhörer aus. Zu einem UVP von 129 Euro. Die Neuerungen:

• Noch bessere Passform dank sehr weicher und flexibler Ohreinsätze und Ohrpasstücke.
• Integriertes Kabelmanagement SpeedFit.
• Leichterer Wechsel beim Tragen der Kopfhörer über oder unter dem Ohr, da das im Nacken getragene Kabel für das Umstellen einfach angehoben werden kann.

Mobility Lounge via Amazon (affiliate link) unterstützen - DANKE :-)

2 Kommentare

  1. Bernd 21. August 2017

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