Produktivität aus der Praxis: Körperrhythmus, lockeres Planen, Minimalismus und Fitness

Foto © Helmut Hackl
Foto © Helmut Hackl

Es ist so eine Sache mit der Produktivität im Berufsleben. Man nimmt sich viel vor, aber das tagtägliche Arbeitsleben wirft dann manches über den Haufen. Zeitmangel, Hetzerei, Unpünktlichkeit, Konzentrationsschwächen und so weiter drängen sich in den Vordergrund. Ich hätte da vier Anregungen aus meinem Leben, die vielleicht hilfreich sind …

Ich höre auf den Rhythmus meines Körper

Wer nicht auf die Signale seines Körpers hört, der wird es schlußendlich einmal merken. Deshalb habe ich meine Arbeitsweise dem bevorzugten Rhythmus meines Körpers angepasst. Ich kenne mittlerweile die Zeiten, wann mein Körper gut d’rauf ist. Und zu diesen Zeiten plane / erledige ich die wichtigsten Aufgaben. Das klappt dann besser, schneller, produktiver.
Ganz wichtig: Das gehört konsequent durchgezogen!

Ich plane locker und nicht überorganisiert

Habe ich vor Jahren möglichst detailliert geplant und minutiös gearbeitet, so hat sich dies im Laufe der Zeit als kontraproduktiv herausgestellt. Der Druck war zu hoch, der Aufwand zu administrativ. Heute plane ich meine Aufgaben lediglich ungefähr und halte sie lebendig aus der Praxis heraus. Je nach aktueller Lage. Das hat sich – zumindest bei mir – überaus praktikabel entwickelt.

Ich setze auf Minimalismus

Bevorzugte ich früher Services mit vielen mächtigen Funktionen, so setzte ich seit einiger Zeit auf minimalistische Apps. Mit ganz wenigen, aber wichtigen Möglichkeiten. Ich schreibe mir weiterhin alles auf (damit ich nichts vergesse und den Kopf frei bekomme) und entscheide dann nach Priorität, was wichtig ist oder was warten kann. Zusammengefasst heißt das: Sammeln und dann Erledigen oder Schlummern lassen. Ohne irgendwelchen Druck aufkommen zu lassen.

Ich bewege mich aktiv – als Fixtermin

Ganz wichtig ist für mich als Gegenpol zur Arbeit ausreichend Bewegung. Darüber freut sich nicht nur mein Körper, sondern auch mein Geist. Ich habe da einige Sportarten ausprobiert, aber wieder verworfen. Aus Unlust, aus Zeitmangel, wegen der Abhängigkeit vom Wetter, wegen des Fehlens eines regelmäßigen Sportpartners. Nach vielen Versuchen und Überwindung des inneren Schweinehunds hat sich herausgestellt, dass für mich ein regelmäßiger Besuch des Fitnesscenters ideal ist. Zwei- bis dreimal pro Woche für etwa 90 Minuten. Eingetragen als – fast – unverschiebbarer Fixtermin.

Diese vier Sachen haben mir extrem gut getan, den “Stress” gewaltig reduziert und meinem körperlichen Wohlbefinden einen starken Positivschub verpasst.

Meine Anregung: Ausprobieren und den eigenen, persönlichen Weg finden. Es zahlt sich aus. Ich wünsche viel Erfolg dabei!

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