SafeInCloud ist schon länger mein Password Manager – mit Sync via ownCloud

SafeInCloud Password Manager für Smartphones, Tablets und Desktops

SafeInCloud ist ein leiwander, einfach zu bedienender Password Manager, der für Android, iOS sowie Desktop (Mac & Windows) zu haben ist. Damit lassen sich sensible Daten – wie beispielsweise Passwörter und private Informationen – in einer verschlüsselten Datenbank speichern. Diese liegt in einer wählbaren Cloud und synchronisiert automatisch die Einträge über alle verbundenen Geräte …

Ich probierte einige Passwort Manager aus, um herauszufinden, welches Service für meine Nutzung geeignet ist. Seit über zwei Jahren verwende ich nun schon SafeInCloud. Aus mehreren Gründen.

An SafeInCloud gefallen mir ein paar Sachen

• Der Password Manager verwendet mit 256-bit Advanced Encryption Standard (AES) eine starke Verschlüsselung, damit meine Daten möglichst gut geschützt sind.

• Die Synchronisierung der Datenbank erfolgt lokal oder optional in der Cloud – wählbar zwischen Google Drive, Dropbox, OneDrive und WebDAV. Exakt hier punktet SafeInCloud gegenüber den anderen Lösungen, denn ich kann die Passwort-Datenbank in meiner eigenen ownCloud speichern. Für mich DAS schlagende Argument für dieses Service.

• Vorhanden ist eine Analyse über die Stärke der Passwörter. Mit einer Auskunft über die geschätzte Dauer, die zum Knacken des Passworts benötigt wird. Übersichtlich: Alle Karten mit einem zu schwachen Passwort werden mit einem roten Symbol gekennzeichnet.

• Der Passwort-Generator hilft beim Generieren zufälliger und sicherer Passwörter. Zusätzlich steht eine Option zum Generieren von merkbaren, aber dennoch sicheren Passwörtern bereit.

SafeInCloud Password Manager für Smartphones, Tablets und Desktops

• Auf Wunsch ist auch das Anmelden über den Fingerabdruck-Scanner bzw. Touch ID / Face ID am iPhone möglich. Das habe ich selbstverständlich aktiviert.

• Wer eine Android-Wear Smartwatch oder eine Apple Watch am Handgelenk hat: Die werden unterstützt.

• Unter Android (ab Oreo) und iOS (ab 12) lassen sich auch am Smartphone / Tablet die Anmeldedaten automatisch einfügen.

• Die Desktop-Anwendung lässt sich im Browser integrieren. Das heißt: Passwörter können direkt auf der passenden Webseite eingefügt werden. Die App fürs Smartphone / Tablet besitzt einen eingebauten Browser mit ähnlicher Funktion zum automatischen Ausfüllen von Passwort-Feldern – falls vorher alles korrekt konfiguriert wurde.

• Wer schon einen Passwort Manager verwendet: Vorher nachschauen, ob sich die Daten gleich direkt importieren lassen. Ich habe die Gelegenheit allerdings gleich zum Ausmisten genutzt und habe die Übertragung manuell erledigt.

SafeInCloud Password Manager am Smatphone

Die Desktop-Anwendung (für Mac OS X und Windows) ist kostenlos. Die Pro-App für Android sowie für iOS lässt sich für zwei Wochen kostenfrei ausprobieren. Danach sind einmalig knapp 5 Euro (pro Betriebssystem) zu investieren. Es gibt keine monatlichen Kosten!

SafeInCloud – mein Fazit

SafeInCloud von Andrey Shcherbakov gefällt mir als Password Manager, es erfüllt alle meine Anforderungen, es läuft auf allen von mir genutzten Geräten und die Möglichkeit die Datenbank via WebDAV in meiner eigenen ownCloud zu speichern hat mich schlußendlich überzeugt!

8 Kommentare

  1. Hallo

    Wie kannst Du Dir sicher sein, dass die Daten nicht irgendwann mal an den Entwickler geschickt werden?

    Ich finde, man kann keinen Passwort-Apps trauen… (Firma wird vielleicht einmal verkauft etc…)

    Unter Android hatte ich selbst eine App entwickelt, unter iOS ist mir das zu mühsam und derzeit verwende ich die verschlüsselten Apple Notizen, welche ich nicht in die Cloud synchronisiere. Ja, Apple könnte sich die Daten trotzdem holen, dennoch wären sie verschlüsselt und ein Angreifer müsste bei Apple eindringen – ich bin damit auch nicht ganz glücklich, aber eine passendere Lösung ist mir bis dato noch nicht eingefallen.

    Gruß
    Walter

    1. Sicher kann man sich nie sein, aber die Daten sind verschlüsselt und liegen in “meiner” Cloud. Finanzrelevante Services habe ich nicht drinnen und die wichtigen Services haben Zwei-Faktor-Zugriff. Das genügt mir als Sicherheit, denn sonst müßte ich mich ja bald komplett aus der digitalen Welt zurückziehen.

  2. Hallo Helmut,

    habe mir auch SafeInCloud zugelegt. Verwende ebenfalls owncloud. Jedoch bekomme ich immer die Fehlermeldung: Fehler beim Zugriff auf den angegebenen lokalen Pfad. Stellen sie sicher, dass sie Lese -/Schreibrechte für dieses Verzeichnis haben.
    Hattest du das auch??

    am Windows PC funktionierts einwandfrei.

    danke im Voraus
    Gernot

  3. Hallo Helmut,
    ich bin nun auch bei SafeInCloud. Sieht gut aus.
    Danke, momentan speichere ich nirgends. Mal gucken wo ich die “owncloud” auslagere.

  4. Hallo Helmut,

    danke für Deinen Bericht zu SafeInCloud. Ich finde den Passwortmanager auch sehr gut, und auch ich habe davor einige andere ausprobiert. Mein Favorit war eigentlich KeyDepot von Abelsoft, aber die tun sich schon fast zwei Jahre lang schwer damit eine zugehörige Android-App anzubieten, obwohl ich vor über einem Jahr die Zusicherung (inkl. Screenshots) von Abelsoft bekam, dass die App Ende 2018 zur Verfügung stünde…

    Aber zurück zu SafeInCloud, da habe ich nämlich eine Frage an Dich, da ich es selbst nicht finde…:
    Ich würde gerne mehrere Datenbanken mit SafeInCloud erstellen, aber sobald ich eine Datenbank angelegt habe, gibt es die Option eine neue Datenbank zu erstellen offensichtlich nicht mehr…

    Grüße
    Martin

  5. Mehrere Datenbanken auf dem gleichen Gerät wären ja auch sinnfrei, spricht ja nichts gegen eine einzige Datenbank, die dann auf alle Geräte gesynct wird.
    Ein Szenario wäre bspw. das Du und Deine Freundin jeweils getrennte Datenbanken braucht: Dann lege einfach auf dem Gerät Deiner Freundin eine 2. Datenbank an und synce die getrennt von Deiner eigenen. So mache ich persönlich es auch….. meine Freundin hat auf ihrem Handy eine eigene Datenbank. In meiner eigenen hab ich das Passwort für ihre Datenbank zur Sicherheit noch mal gespeichert. Jeder synct in seiner eigenen Cloud auf meinem NAS.
    Das Argument, das ich bei einer Trennung Zugang zu ihren Passwörtern hätte, ist imho lächerlich….. so viel Vertrauen sollte in einer Beziehung schon gegeben sein, das ich diesen Umstand bei einer Trennung nicht ausnutzen, sonst ist die Beziehung von vornherein zum Scheitern verurteilt.

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