Frisch gemahlen: Dedica Kaffeemühle KG 520.M ausprobiert

Kaffeemühle Dedica von De'Longhi - Foto © Helmut Hackl | Mobility Lounge

Kaffeemühle Dedica von De’Longhi – Foto © Helmut Hackl | Mobility Lounge

Namensursprung der De’Longhi Dedica Kaffeemühlen ist “dedicare”, das italienische Wort für “widmen“. Das Spitzenmodell trägt die Bezeichnung KG 520.M und ist ein elegantes Stück mit einem Gehäuse aus Aluminium. Da Kaffeemühlen immer mein Interesse wecken, habe ich mir ein Exemplar zum Ausprobieren geholt …

Wenn ich Kaffee genieße, dann müssen die Bohnen immer frisch gemahlen sein. Wenn es ganz fein (z.B. für Espresso) sein soll, dann erledige ich das elektrisch, sonst (z.B. für Fiterkaffee) manuell. Da ich schon länger keine elektrische Kaffeemühle ausprobiert, habe ich mit die zeitlose, elegante KG 520.M von De’Longhi zum Ausprobieren geholt.

Kaffeemühle Dedica – die Eckdaten

• Das Gehäuse ist aus Aluminium mit Chrome-Elementen. Das sieht elegant und zeitlos aus – so wie es mir gefällt. Die Abmessungen betragen ca. 382x240x154 mm (so halbwegs kompakt), das Gewicht liegt bei ungefähr 2.8 kg.

• Verbaut ist ein hochwertiges Kegelmahlwerk, damit das Zermahlen der Bohnen bestmöglich abläuft. Es soll ja möglichst viel von den Aromen erhalten bleiben. Ganz wichtig: Jedes Mahlwerk gehört regelmäßig gereinigt. Dafür ist hier der obere Einsatz abnehmbar. Das klappt dann auch ganz gut mit dem mitgelieferten Pinsel.

Kaffeemühle Dedica von De'Longhi - Foto © Helmut Hackl | Mobility Lounge

Kaffeemühle Dedica von De’Longhi – Foto © Helmut Hackl | Mobility Lounge

• Für den Mahlgrad stehen per Schieberegler 18 Einstellungen bereit. Beschriftet von Espresso über Filter bis hin zu French Press.

• Ich kann über einen Plastikadapter auch gleich direkt in den Siebträger mahlen. Für 1 oder 2 Tassen. Aber Achtung: Das gilt für die kleinen Siebträger, die von De’Longhi verwendet werden. Für große Siebträger ist der Adapter zu klein. Da muß man ihn – unhandlich – händisch darunter halten.
Hinweis: Es sind zwei unterschiedliche Tasten fürs Mahlen in den Vorratsbehälter oder in den Siebträger vorhanden. Will man beim Siebträger eine Tasse, dann die entsprechende Taste 1x drücken, will man Pulver für zwei Tassen, dann die Taste schnell 2x drücken. Da ist ein bisserl Mitdenken gefragt :-)

Kaffeemühle Dedica von De'Longhi - Foto © Helmut Hackl | Mobility Lounge

Kaffeemühle Dedica von De’Longhi – Foto © Helmut Hackl | Mobility Lounge

• Die Mahlzeit – bezogen aufs Pulver für eine Tasse in den Siebträger – lässt sich individuell programmieren. Es ist jederzeit möglich, diesen Wert wieder auf Werkseinstellung zurückzusetzen.

• Der transparenter Behälter für die Bohnen hat ein Fassungsvermögen von bis zu 350 Gramm. Für mich mehr als ausreichend, da ich ohnehin nur die Menge einfülle, die ich aktuell benötige. Kann da drinnen ja nur an Aroma verlieren. Der Behälter ist abnehmbar, muss dazu aber leer sein. Denn sonst fallen die noch darin befindlichen Bohnen heraus ;-)

Kaffeemühle Dedica von De'Longhi - Foto © Helmut Hackl | Mobility Lounge

Kaffeemühle Dedica von De’Longhi – Foto © Helmut Hackl | Mobility Lounge

• Mit dem seitlichen Drehknopf lässt sich die zu mahlende Menge einstellen: zwischen 1 und 14 Tassen.

• Im durchsichtigen Vorratsbehälter ist Platz für bis zu 170 Gramm gemahlenen Kaffee. Der ist aus Plastik und hat eine Abdeckung für die Öffnung. Klar ist demnach auch, dass das Kaffeepulver teilweise statisch aufgeladen wird und haften bleibt. Ein bisserl Klopfen hilft.

• Ein Wort zur Lautstärke beim Mahlen: erträglich.

Kaffeemühle Dedica von De'Longhi - Foto © Helmut Hackl | Mobility Lounge

Kaffeemühle Dedica von De’Longhi – Foto © Helmut Hackl | Mobility Lounge

De’Longhi Dedica Kaffeemühle KG 520.M – mein Fazit

Beginnen wir gleich bei der wichtigsten Sache, dem Kaffeepulver. Egal ob auf Stufe 1 ganz fein für Espresso oder in Richtung 18 für French Press: Die Mühle erledigte beim Test zufriedenstellend ihren Job. Die Bedienung ist einwandfrei ebenso wie das Ergebnis nach dem Mahlen. Auch das Reinigen des Kegelmahlwerks ist halbwegs bequem zu absolvieren.

Bei zwei Punkten sehe ich Potential für Verbesserungen: Ich kann den Bohnenbehälter nur komplett leer abnehmen, da sonst der Inhalt herausfällt -da wäre ein Schieber für die Öffnung ganz praktisch. Wer einen großen Siebträger verwendet, der kann den Adapter nicht verwenden. Die zwei Sachen sind jetzt kein Haxenbruch, aber schmälern ein wenig die Bequemlichkeit.

Ich hatte für diesen Test die Kaffeemühle Dedica KG520 in Silber. Zu einem Preis (UVP) von ungefähr 220 Euro.

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