Kulinarik pur in Kopenhagen – jede Menge Lokale besucht

Kopenhagen - Toldboden | Foto © Helmut Hackl / Mobility Lounge
Kopenhagen – Toldboden | Foto © Helmut Hackl / Mobility Lounge

Wenn ich auf Kulinarikreise bin, dann versuche ich möglichst viele Lokale zu besuchen, um lokale Spezialitäten zu probieren. So auch in Kopenhagen. Ich genoss Smørrebrød, Fisch, Meerestiere, Fleisch, Süßes, Kaffee, Bier und so weiter. Hier ein paar kulinarische Orte, in die ich während meines Aufenthalts einkehrte …

Nach meiner einleitenden Kopenhagen-Geschichte über Flug, Transfer vom Lufthavnen, Copenhagen Card, Unterkunft, DKK und manch anderen Tipps, möchte ich jetzt über Kulinarik plaudern. Denn ich/wir habe(n) in der dänischen Hauptstadt ausgiebig Speisen und Getränke probiert. Auf die zahlreichen preisgekrönten Luxusrestaurants, von denen es jede Menge in Kopenhagen gibt, habe ich – diesmal – komplett verzichtet.

Kopenhagen – die besuchten Lokale

Det Rene Brød ist eine kleine Bäckerei, die es ein paar Mal in der Stadt gibt. Sehr gemütlich. Genommen haben wir zwei riesengrosse Cappuccini und dazu einen Romkugler sowie ein Muffin. Ich mag gerne Frühstück in solch kleinen Bäckereien.

Kopenhagen - Det Rene Brød | Foto © Helmut Hackl / Mobility Lounge
Kopenhagen – Det Rene Brød | Foto © Helmut Hackl / Mobility Lounge

Ein Pflichtbesuch in Kopenhagen ist die Torvehallerne, nahe der Nørreport Station. Unzählige Standl locken in zwei Hallen mit Köstlichkeiten aller Art. Wir besuchten gleich mehrere davon und waren von allen Angeboten überaus angetan:

Hallernes – großartiges Smørrebrød und Mikkeller Fadøl vom Faß

Kopenhagen - Hallernes | Foto © Helmut Hackl / Mobility Lounge
Kopenhagen – Hallernes | Foto © Helmut Hackl / Mobility Lounge

The Coffee Collective – Kaffee vom Feinsten, sowohl geschmacklich als auch optisch. Ein Genuß.

Kopenhagen - The Coffee Collective | Foto © Helmut Hackl / Mobility Lounge
Kopenhagen – The Coffee Collective | Foto © Helmut Hackl / Mobility Lounge

UN Mercato – g’schmackiges Hendl und Porchetta im 1. Stock mit Ausblick

Kopenhagen - UN Mercato | Foto © Helmut Hackl / Mobility Lounge
Kopenhagen – UN Mercato | Foto © Helmut Hackl / Mobility Lounge

Grød – ausgiebiges Frühstück mit Sweet Blueberry Chia, Porridge All-in Grød und Cappuccini

Grød - Kopenhagen | Foto © Helmut Hackl / Mobility Lounge
Grød – Kopenhagen | Foto © Helmut Hackl / Mobility Lounge

Eine Jause gönnten wir uns im Europa, einem Cafè in teuerster Lage. Musste einmal sein. Ich hätte aber auch nichts versäumt, wenn ich darauf verzichtet hätte. Genommen haben wir zwei Chokolade varm, einen Cheesecake med solbærcoulis sowie Gammeldags æblekage. Es schmeckte.

Kopenhagen - Europa | Foto © Helmut Hackl / Mobility Lounge
Kopenhagen – Europa | Foto © Helmut Hackl / Mobility Lounge

Abend besuchten wir einmal einen Insidertipp: California Kitchen. Ein Selbstbedienungslokal mit wunderbaren Bowls. Wir nahmen eine Bento Bowl und ein Poke Bowl. Aromatisch, g’schmackig. War eine ausgezeichnete Empfehlung.

Kopenhagen - California Kitchen | Foto © Helmut Hackl / Mobility Lounge
Kopenhagen – California Kitchen | Foto © Helmut Hackl / Mobility Lounge

Hervorragendes Frühstück wird im Far’s Dreng serviert. Man nimmt sich die Liste, kreuzelt an, was man haben will und bestellt. Wir nahmen Croque Madame, Arme Ridder, Moringa Grød, Acaibowl sowie zwei Cappuccini und zwei Orangensäfte. Ausgiebig, köstlich und eine ganz besondere Anregung.

Kopenhagen - Far's Dreng | Foto © Helmut Hackl / Mobility Lounge
Kopenhagen – Far’s Dreng | Foto © Helmut Hackl / Mobility Lounge

Um gemütlich am Wasser in prächtiger Atmosphäre gegrillte Kulinarik zu geniessen, lohnt sich ein Spaziergang ins Toldboden. Liegt fast neben der Lille, der kleinen Meerjungfrau. Wir bestellten Fish’n Chips, TB Burger und zwei Øl vom Faß. Da würde ich jederzeit wieder hingehen. Für eine ansprechende Atmosphäre sowie feine Kulinarik bin ich bekanntlich immer zu haben.

Kopenhagen - Toldboden | Foto © Helmut Hackl / Mobility Lounge
Kopenhagen – Toldboden | Foto © Helmut Hackl / Mobility Lounge

Lust auf Espresso mit Blick auf einen Kanal mit vielen Booten? Nach einem kurzen Spaziergang von der Metro Christianshaven gelangt man ins Cafè Parterre. Sehr gemütlich drinnen und draussen. Kaffee und Romkugler waren bestens.

Kopenhagen - Café Parterre | Foto © Helmut Hackl / Mobility Lounge
Kopenhagen – Café Parterre | Foto © Helmut Hackl / Mobility Lounge

Für den kleinen Hunger zwischendurch habe ich auch eine verlockende Anregung: DØP Pølsevogn. Da steht ein Standl beispielsweise vorm Rundetårn, wo wir hinspazierten. Auf zwei ausgezeichnete Risted Hotdog. Und Claus, der Chef, hat einen leiwanden Titel: Head of Hotdog!
Tipp: Zum Abarbeiten der Kalorien rauf auf den runden Turm. Zur Belohnung gibt’s ganz oben eine feine Rundumsicht.

DØP Pølsevogn - Kopenhagen | Foto © Helmut Hackl / Mobility Lounge
DØP Pølsevogn – Kopenhagen | Foto © Helmut Hackl / Mobility Lounge

Ein kulinarischer Pflichtbesuch in Kopenhagen ist neben der Torvehallerne das Copenhagen Street Food auf der PapirØen (The Paper Island). Zu erreichen über “the kissing bridge”. Dort reihen sich Standl ans Standl. Mit den unterschiedlichsten Spezialitäten. Überaus verlockend.

Kopenhagen - Street Food | Foto © Helmut Hackl / Mobility Lounge
Kopenhagen – Street Food | Foto © Helmut Hackl / Mobility Lounge

Wir holten uns zuerst beim Stormly zwei Øl vom Fass (King County Brown Ale & Ravsnborg Red) und dazu Morrocan Lamb sowie Vildsvin Wild Boar von Spoon. Einzigartige, coole, lebhafte Atmosphäre und herrliches Essen & Trinken. Bei Schönwetter auch im Freien am Wasser. Begeisterung pur – da hätte ich am Allerliebsten komplett alle Angebote durchprobiert.

Kopenhagen - Street Food | Foto © Helmut Hackl / Mobility Lounge
Kopenhagen – Street Food | Foto © Helmut Hackl / Mobility Lounge

Ein typisch dänisches Lokal ist das Kronborg. Mittags wird Smørrebrød in zahlreichen Varianten angeboten. Auf höchstem Niveau Da fällt die Auswahl wahrlich nicht leicht. Wir entschieden uns für Herring Platter, Greenlandic Halibut sowie Salmon mit Rührei. Dazu – stilgerecht – Aquavit und das Beer of the month (ein Red Ale Øl). Den Abschluss krönte ein Dansk Æblekage. Nicht günstig, aber jede Krone wert!

Kopenhagen - Kronborg | Foto © Helmut Hackl / Mobility Lounge
Kopenhagen – Kronborg | Foto © Helmut Hackl / Mobility Lounge

Viele weitere Lokale angesehen & vorgemerkt

Auf meiner Liste standen noch Dutzende weiterer Lokaltipps. Da habe ich mir viele angesehen und selektiv für einen weiteren Besuch vorgemerkt. Denn ich werde Kopenhagen sicherlich nochmals mit einer Kulinarikreise beehren.

Kaffeebar - Kopenhagen | Foto © Helmut Hackl / Mobility Lounge
Kaffeebar – Kopenhagen | Foto © Helmut Hackl / Mobility Lounge

Dann mache ich auch ein eigene Kaffebar-Tour, den von denen gibt es Dutzende in der Stadt, die mir beim Vorbeispazieren gefallen haben.

Velbekomme!

P.S.: Wer in Wien Smørrebrød genießen will, der ist im Cafè Leif bestens aufgehoben.

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