Vor über vier Jahren verabschiedete ich mich von Facebook – und?

Abschied von Facebook: Über 3 Jahre sind verstrichen - und?

Mitte Jänner 2015 habe ich bei Facebook auf “Konto löschen” gedrückt. Mein Abschied von Facebook. Vermisse ich es? Habe ich Freunde / Bekannte verloren? Gäbe es einen Grund zur Wiederkehr und werde ich es tun? Die Antworten sind rasch erzählt …

Habe ich in den letzten 35.000 Stunden Facebook vermisst?

Das kann ich mit einem klaren NEIN beantworten. Ich habe Facebook bis auf die ersten paar Tage nach dem Abschied (da war noch ein bisserl Gewohnheit dabei) nicht vermisst. Jetzt geht’s mir überhaupt nicht mehr ab. Sowohl beruflich für die Mobility Lounge als auch privat.

Habe ich echte Freunde / Bekannte verloren?

Auch hier ein NEIN als Antwort. Unter meiner Definition von Freunden. Mit meinen echten Freunden sowie Bekannten läuft die Kommunikation auf anderen Wegen. Es gibt ja genügend davon. Mir geht überhaupt nichts ab. Außerdem ist mir eine persönliche Plauderei bei feiner Kulinarik ohnehin viel lieber.

Pure Mathematik für die Mobility Lounge

Für die Mobility Lounge, d.h. beruflich, ist es pure Mathematik: Zeitaufwand versus Einkommen. Sachlich bekundet: Facebook bringt dem Blog finanziell rein gar nichts. Da kann ich mit weitaus weniger Zeitaufwand auf anderen Wegen mehr Geld verdienen. Aus Sicht eines Bloggers, der sich nun schon seit fast 18 Jahren erfolgreich von / durch seinen Blog selbstständig ernährt. Und das ausgesprochen komfortabel, wenn ich das mit einem sanften Schulterklopfer anmerken darf.

Als ergänzende Info: Die Mobility Lounge ist auf ein feines Stammpublikum mit Wohlfühlfaktor ausgelegt. Das heißt, wir kommunizieren und teilen prozentual gerechnet auf anderen Wegen. Viel mehr als die jetzige Anzahl an Leserinnen und Lesern schaffe ich ohnehin nicht innerhalb des gesetzten Zeitrahmens.

Abschied von Facebook – Gründe zur Wiederkehr?

Es gäbe einen einzigen Grund: Beschwerden über Unternehmen. Da scheint Facebook der einzige Weg zu sein, der wirklich eine – für mich als zahlenden Kunden – zufriedenstellende – Reaktion hervorruft. Offenbar aus Sorge, dass diese zu viele Leute mitbekämen. Das ist mir heute aber nicht mehr wichtig. Ich hatte in den letzten Monaten keinen einzigen Bedarf, um auf diesem Wege Beschwerden abzuschicken.

Leben ohne Facebook – mein Fazit

Ich vermisse überhaupt nichts und somit werde ich auch die nächsten Jahre wunderbar ohne Facebook auskommen. Ich sehe für mich keinen Grund zu einer Rückkehr.

P.S.: Das gilt übrigens auch für alle anderen “sozialen” Dinger wie WhatsApp, Instagram, Twitter & Co.

5 Kommentare

  1. Wieviele “Wortspenden” zum Thema Facebookabschied haben Sie mittlerweile veröffentlicht? Gefühlt sicher 2x im Jahr.

    Neue Themen wären doch interessanter.
    PS ich benutze selbst kein Facebook.

  2. Da kann ich dir nur zustimmen. Der einzige Grund warum ich noch einen fb Account habe, sind einige geschlossene Gruppen. Früher gab es viele Foren, etc, die sind aber vielfach in fb-Gruppen aufgegangen.
    Hab daher alle meine „Freunde“ entfriended und bin nur mehr in wenigen Gruppen lesend aktiv. Auch da wird es aber immer ….., sodass ich über einen generellen Abschied nachdenke.

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