Elektroauto: Mein nächstes Auto wird noch immer nicht elektrisch fahren

Audi e-tron quattro concept - Foto © 2018 by AUDI AG

Audi e-tron quattro concept – Foto © 2018 by AUDI AG

Mitte nächsten Jahres fällt die Entscheidung über mein kommendes Auto. Da war es an der Zeit, sich mit dem Thema Elektrofahrzeug auseinanderzusetzen. Wo liegen die Vorteile, wo die Nachteile? Und kommt es für mich überhaupt schon in Frage? …

Elektrofahrzeuge sind die politisch vorgegebene Zukunft auf den Straßen. Das dürfte ein Fakt sein. Wann das tatsächlich passieren wird, das wird sich in den nächsten Monaten und Jahren zeigen. Auf alle Fälle wird es fließend sein. Da ich Mitte nächsten Jahres mein kommendes Auto entscheide, mache ich mir schon jetzt rechtzeitig Gedanken darüber, ob Diesel, Benzin oder Elektro.

Kleiner Ausflug: Elektro interessiert mich schon seit einiger Zeit beim Roller. Da müßte ich mich zwar von meiner feschen Vespa verabschieden, hätte danach aber eine einige Vorteile – nicht nur beim Anschaffungspreis und den Wartungskosten. Da werde ich ebenso nächstes Jahr entscheiden, ob ich nächstes Jahr vielleicht auf einen NIU N-GT oder Doohan iTank umsteige. Ende des Ausflugs.

Zwei starke Argumente sprechen gegen eine Elektroauto

Abgesehen einmal von der Diskussion woher der Strom kommt und von den höheren Anschaffungskosten, wollte ich wissen, ob für meine Nutzung eine Elektroauto überhaupt in Frage kommt. Das Habenwollen stünde ohnehin auf Ja. Die Antwort war dennoch schnell gefunden: Nein. Hauptsächlich aus zwei Gründen.

• Ich habe daheim keine Möglichkeit zum Laden der Akkus. Wir haben eine Gemeinschaftsgarage, wo sich die Mehrheit der Eigentümer (noch) gegen die Installation von starken Ladestationen ausspricht. Eine mögliche Individual-Lösung ist leider ein sehr kostspieliges Unterfangen, das sich erst in einigen Jahren rechnen würde – und bis dahin wohnen wir geplanterweise schon woanders. Auf der Straße selbst wird sich da – in Wien – bei den Ladestation ohnehin erst in vielen, vielen Jahren etwas tun. Und ab 2025 sieht mein Zukunftsplan sowieso vor, das Leben ohne eigenes Auto zu genießen.

• Ich bin mit dem Auto hauptsächlich auf längeren Strecken unterwegs. Für die Stadt habe ich meine Vespa, mein Elektro-Fahrrad, meinen Scooter, öffentliche Verkehrsmittel und meine beiden Füße. Somit ist für meine Nutzung das Thema Reichweite und Unterwegs-Nachladen das Allerwichtigste. Beides ist leider – für mich – noch nicht zufriedenstellend gelöst. Doch will ich die derzeitige Bequemlichkeit (knapp 1.000 Kilometer mit einer Tankfüllung, in ein paar Minuten wieder randvoll) aufgeben? Wohl kaum. Darüber hinaus hat unser Lieblingshotel an der Adria keine greifbaren Pläne Ladestationen in der Garage zu installieren.

Elektroauto – mein Fazit

Somit wird mein kommendes Fahrzeug kein Elektroauto sein. Ich müßte in den nächsten Jahren – bis aufs leicht gestreichelte Gewissen – nur Einschränkungen in Kauf nehmen. Das will ich nicht. Rufzeichen!

5 Kommentare

  1. Anonymous 28. September 2018
    • Helmut Hackl 28. September 2018
  2. Günter Jammernegg 28. September 2018
  3. Otto 3. Oktober 2018

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