De’Longhi Clessidra – Filterkaffee-Maschine in sanduhrähnlicher Form

Clessidra Filterkaffeemaschine - Foto © De'Longhi

Clessidra Filterkaffeemaschine – Foto © De’Longhi

De’Longhi hat auf der IFA 2018 auch eine funkelnagelneue Filterkaffee-Maschine vorgestellt. Der Name: Clessidra. Das kommt aus dem Italienischen und heißt übersetzt: Sanduhr. Zur Auswahl stehen zwei Brühverfahren …

Ich bin ja ein Filterkaffee-Junkie. Ich mag diese Form der Zubereitung und mache das fast tagtäglich mit großer Freude. Eine sehr entspannende Tätigkeit, da ich alles manuell mache. Wer die automatische Brühung bevorzugt, der kann sich eine elektrische Filterkaffee-Maschine zulegen. Aber gleich die Gedanken an die Tröpferlmaschinen der Vergangenheit verdrängen. Denn die Clessidra steht der professionellen, manuellen Zubereitung kaum mehr nach.

Zubereitung sanft oder mit Schwallbrühung

Die Clessidra sieht aus wie eine überdimensioniert Kanne in Form einer Sanduhr. Der Filterkaffee kann auf zwei Arten gebrüht werden: standardisiert sanft (nach ECBC) oder mit Schwallbrühung. Beides vollautomatisch – auf Knopfdruck.

Clessidra Filterkaffeemaschine - Foto © De'Longhi

Clessidra Filterkaffeemaschine – Foto © De’Longhi

• Das standardisierte ECBC-Verfahren (European Coffee Brewing Center) legt die Zubereitung nach fixen Parametern fest: 7 Gramm Kaffee auf 125 Milliliter Wasser, eine Wassertemperatur von 92°C bis 96°C und eine Brühzeit von 4 bis 6 Minuten.

• Nicht nur ich bevorzuge das aufwendigere Schwallbrüh-Verfahren. Dabei wird die gesamte Wassermenge zuerst vollständig erhitzt und danach schwallartig in den Kaffeefilter gegossen. Das erfolgt über einen Wasserauslass mit fünf Löchern im Deckel der Kaffeekanne. So gelangt das 92°C bis 96°C heiße Wasser dank automatischer Durchflusskontrolle direkt in den herausnehmbaren Kaffeefilter, der in die Glaskanne eingesetzt wird. Das Kaffeepulver wird so gleichmäßig übergossen – für einen intensiven und aromatischen Filterkaffee.

Clessidra Filterkaffeemaschine - Foto © De'Longhi

Clessidra Filterkaffeemaschine – Foto © De’Longhi

Was leider nicht vorhanden ist: eine 30 Sekunden Vorbrüh-Funktion. Auch “blooming” (aufblühen) genannt. Dabei quellt der Kaffee auf, überschüssige Gase entweichen und Kaffeepulver saugt sich mit Wasser voll, was die Extraktion begünstigt.

Und nicht vergessen: Hochwertige Bohnen kaufen (nicht die Industrieware aus dem Supermarkt) und frisch mahlen – zum Beispiel mit der Dedica Kaffeemühle.

Die weiteren Eckdaten im Überblick

• Das Fassungsvermögen liegt bei maximal 1,25 Liter.

• Das Thermostat sorgt für eine konstant hohe Brühtemperatur. Denn zu heiß bedeutet bitter und zu kalt ergibt sauer.

• Die Warmhalteplatte ist versiegelt – mit automatischer Abschaltung nach 40 Minuten. Ich trinke den Kaffee aber ohnehin sofort.

• Beim Herausnehmen des Filters (Standard-V) steht eine Anti-Tropf-Funktion bereit.

• Die Abmessungen betragen ca. 19x28x33 cm.

De’Longhi Clessidra – mein Fazit

Die elegante Clessidra werde ich sicherlich noch heuer ausprobieren. Denn ich möchte unbedingt herausfinden, ob die Maschine automatisch oder ich per Hand den “besseren” Filterkaffee zubereite. Fortsetzung folgt …

Bei Interesse: Die Clessidra von De’Longhi kostet ungefähr 130 Euro (UVP) und soll ab Oktober in den Handel kommen.

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