Angeschafft: TP-LINK WLAN-Steckdose mit Sprachsteuerung

TP-LINK HS100 WLAN-Steckdose - Foto © Helmut Hackl | Mobility Lounge
TP-LINK HS100 WLAN-Steckdose – Foto © Helmut Hackl | Mobility Lounge

Auf der Suche nach einer smarten WLAN-Steckdose, die ich auch per Sprache steuern kann, wurde mir von einem Bekannten TP-LINK empfohlen. Zum Ausprobieren habe ich mir ein Exemplar geholt …

Seit über einem Jahr habe ich die smarte Steckdose Eve Energy (funktioniert ausschließlich im Apple-Universum) im Einsatz. Jetzt ergab sich der Bedarf an einer zweiten Steckdose. Da ich jedoch keine Produkte mehr kaufe, die ausschließlich mit Apple HomeKit funktionieren, war ich auf der Suche nach einer anderen Lösung. Da gibt es ja einige Modelle am Markt. Meine Wahl fiel auf die HS100 von TP-Link.

Die Eckdaten im Überblick

• Es stehen zwei Versionen zur Auswahl: HS100 und HS110 mit Energieüberwachung. Da ich dies nicht brauche und der gemessene Verbrauch bei solch einer Messmethode ohnehin ein grober Anhaltspunkt mit hoher Abweichung ist, habe ich mir die HS100 genommen.

• Die Maximalast ist mit 16A, die maximale Leistung mit 3.680W angegeben. Mehr als ausreichend.

TP-LINK Kasa App - für WLAN-Steckdose

• Ich kann die Steckdose per Sprache über Google Assistant (wofür ich mich kürzlich entschieden habe) oder über Alexa steuern. Für den Zugriff von unterwegs ist das Anlegen eines Kontos bei TP-Link Voraussetzung.

• Es steht eine kostenfreie App fürs iPhone und für Android-Smartphones bereit. Der Nama: Kasa. Dient zum – flotten – Ein-/Ausschalten, zum Erstellen von individuellen Zeitplänen, zum Einrichten eines Abwesenheitsmodus (z.B. für Urlaub) zum Aktivieren eines Timers, für Firmware-Updates. Plus Anzeige der Laufzeiten (aktuell & gesamt für Heute, Tagesdurchschnitt und gesamte Laufzeit der vergangenen 7 & 30 Tage). Optisch ansprechend und übersichtlich gestaltet. Inklusive Widget.

TP-LINK Kasa App - für WLAN-Steckdose

• Die Verbindung wird via WLAN 802.11b/g/n hergestellt, d.h. ausschließlich im 2,4 GHz Bereich. Zum Verschlüsseln wird WPA2 unterstützt. Klappte gleich beim ersten Anlauf.

• Am Gehäuse befindet sich ein physischer Ein-/Ausschalter. Damit man nicht unbedingt auf die App oder Sprachbedienung angewiesen ist.

TP-LINK Kasa App - für WLAN-Steckdose

• Die Abmessungen der Steckdose betragen ungefähr 100x66x77 mm, das Gewicht liegt bei ca. 132 Gramm.

• Die Steckdose selbst verbraucht etwa 1,4W im Betrieb bzw. 0,7W im Standby. Somit habe ich das gleich abgehakt.

TP-LINK Kasa App - für WLAN-Steckdose

TP-Link WLAN Steckdose – mein Fazit

Die Steckdose funktioniert einwandfrei und die Bedienung ist einfach. Somit bin ich zufrieden. Wenn das die nächsten Wochen, Monate weiterhin so ist, steht einer Erweiterung wohl nichts im Wege.

Bei Interesse: Ich habe die WLAN-Steckdose bei Amazon (affiliate link) gekauft. Um ungefähr 24 Euro.

11 Kommentare

  1. URL von der Google Assistant Geschichte ist falsch. ;-)
    Ich habe auch diese Steckdose (und diverse andere China Steckdosen).
    Google Assistant habe ich jetzt (neben Alexa) auch zum ausprobieren (Angebot bei Cyberport um 67,90 auf Google Home letzte Woche).

  2. Was mir gut an denen gefällt (nutze schon 3 davon), dass das Übertragungsprotokoll bekannt ist, und man kann sie auch per Python Script ansprechen und Status abfragen.

    Dadurch konnte ich sie in mein bestehendes Smart Home abseits von Alexa und Co. (KNX System mit Zentralkomponente für Visualisierung) einbinden.
    Dadurch erscheinen sie wie andere Verbraucher die ich über Busaktoren steuere.

  3. Ich habe das Problem mit schaltbaren Osram Steckdosen, dass auch im ausgeschalteten Zustand ein geringer Strom fließ und eine LED-Lampe zum Leuchten bringt. Ist das hier aus so?

    1. Das ist weil nur eine Leitung getrennt wird.
      Wenn die Phase „falsch“ angschlossen ist dann ergibt sich das.
      Einfach die schaltbare Steckdose verkehrt rum einstecken.

        1. Es geht darum das z.B. LED Lichterketten auch bei aus leicht „glimmen“.
          Das kann man durch umdrehen des Steckers beseitigen,
          Bei „normalen“ Geräten merkt man nichts.

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