Für einen besseren Klang aus dem Smartphone: Pro-Ject DAC Box E mobile

Pro-Ject DAC Box E mobile - Foto © Helmut Hackl | Mobility Lounge
Pro-Ject DAC Box E mobile – Foto © Helmut Hackl | Mobility Lounge

Wer übers Smartphone Musik genießt und klanglich noch mehr herausholen will, der wird über kurz oder lang bei einem portablen DAC landen. Beispielsweise bei der DAC Box E mobile von Pro-Ject, die ich mir kürzlich kaufte …

Ich kenne das österreichische Unternehmen Pro-Ject schon seit vielen Jahren und habe/hatte schon mehrere Produkte von denen im Einsatz. Zum Beispiel einen Vertical Plattenspieler mit Bluetooth aptX. Jetzt will man auch im portablen Audiomarkt mitmischen und brachte die DAC Box E mobile auf den Markt.

Ich höre sehr gerne und reichlich übers Smartphone Musik. Da ich ein iPhone verwende, hängt direkt am Lightning ein kleiner DAC, den ich mal auf Kickstarter mitfinanzierte. Da ich solch eine Lösung schon länger auch fürs Android-Smartphone haben wollte, hat mich die DAC Box E mobile sofort angesprochen.

Pro-Ject DAC Box E mobile - Foto © Pro-Ject
Pro-Ject DAC Box E mobile in Schwarz & Silber – Foto © Pro-Ject

Die Eckdaten im Überblick

• Unterstützung für hochauflösende Musikformate von bis zu 32bit / 192kHz
• Frequenzgang: 20-20.000 Hz
• >27mW (32 Ohm) Ausgangsleistung
• Klirrfaktor: <0.01% @10mW, 32 Ohm • Geräuschabstand: >110dB A (bei maximaler Leistung)
• digitaler USB-C Eingang
• analoger 3,5mm Stereo-Klinkenausgang
• keine Batterien notwendig – bezieht den notwendigen Strom direkt vom Gerät über die USB-Schnittstelle
• Metallgehäuse – Abmessungen: 28x14x69,2 mm

Pro-Ject DAC Box E mobile - Foto © Helmut Hackl | Mobility Lounge
Pro-Ject DAC Box E mobile – Foto © Helmut Hackl | Mobility Lounge

Die Anschlussmöglichkeiten für Notebook, Android & iPhone

Die portable DAC Box lässt sich mit vielen Smartphones, Tablets und Notebooks verwenden. Im Lieferumfang enthalten ist ein “OTG micro-USB auf USB C”-Kabel.

• Ein Notebook / PC kann gleich direkt über ein “USB-A auf USB-C”-Kabel verbunden werden. Das klappt auch so mit einem Android-Smartphone, das über USB-C verfügt, worüber auch Audio-Daten geschickt werden können.

• Android-Smartphones mit micro-USB Stecker lassen sich direkt verbinden.

• Beim iPhone & iPad wird zusätzlich zum “USB-A auf USB-C”- noch ein “Lightning auf USB Kamera”-Kabel benötigt.

Pro-Ject DAC Box E mobile – mein Fazit

Ausprobiert habe ich den portablen DAC hauptsächlich mit meinem Xiaomi Mi A1. Der Anschluß erfolgte direkt über USB-C, da dieses Android-Smartphone auch Audio über USB-C unterstützt. Die Musik wurde in höchstmöglicher Qualität von Apple Music und Spotify gestreamt.

Meine Ohren bekundeten folgendes: Der Klang wurde – wie von mir erwartet – lauter und viel klarer gegenüber der 3,5mm-Klinke. Eine lohnenswerte Bereicherung. Als Kopfhörer kamen meine beiden Exemplare von Beyerdynamic zum Einsatz: T 50 p Tesla (kompakter On-ear) und DT 880 (Studio Over-ear). Mit dem T 50 p agierte die DAC Box wunderbar – eine für mich leiwande Kombination. Für den DT 880 fehlte doch Kraft, um die 250 Ohm standesgemäß anzutreiben. Aber dafür würde ich so einen portablen DAC auch nicht einsetzen.

Pro-Ject DAC Box E mobile - Foto © Helmut Hackl | Mobility Lounge
Pro-Ject DAC Box E mobile – Foto © Helmut Hackl | Mobility Lounge

Selbstverständlich habe ich die DAC Box auch probeweise an mein iPhone angesteckt. Beim Klang ebenso eine tadellose Steigerung. Allerdings wären mir das dann doch zuviele Kabeln. Da bleibe ich lieber bei meinem Accessport Lightning-Mini-DAC, den ich mal auf Kickstarter mitfinanzierte.

Ausprobiert habe ich ebenso den DAC im Auto – via AUX-in. Auch hier eine kräftige, deutlich hörbare Verbesserung beim Klang. Das nutze ich aber derzeit nicht, da dort noch mein iPhone via Lightning direkt mit dem Music Interface verbunden ist.

Somit habe ich mir die DAC Box E mobile von Pro-Ject zugelegt und kann nun auch mit dem Android-Smartphone noch besser Musik genießen. Jetzt muss ich mir allerdings noch ein ganz kurzes “USB-C auf USB-C”-Kabel organisieren. Denn für den Test nahm ich einen Adapter mit einem langen Kabel.

Bei Interesse: Der UVP liegt bei 99 Euro. Erhältlich im Fachhandel.

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