Schon vom sozialen Netzwerk Openspace gehört? [Update]

Openspace am Smartphone - Screenshot © Helmut Hackl | Mobility Lounge
Openspace am Smartphone – Screenshot © Helmut Hackl | Mobility Lounge

Openspace ist ein soziales Netzwerk von Joel Hernández, das werbe- und trackingfrei ist. Aus Europa (Niederlande). Mit offenem Code und voller Kontrolle über meine Daten. Das wird zumindest versprochen. Ich holte mir einen Alpha-Zugang, um einen Ersteindruck zu bekommen …

Da da Finanzierung auf Kickstarter an mir vorbeiging, habe ich jetzt 10 Euro via Indiegogo für einen “early access”-Zugang spendiert. Weil ich mir das Netzwerk vorweg ansehen wollte. Wer nicht mitfinanzieren mag, der kann auf die Beta warten. Die Vorregistrierung per E-Mail Adresse ist möglich.

Hinweis: Openbook mußte sich wegen Facebook auf Openspace umbenennen. Diese Geschichte verwendet schon den neuen Namen.

Ich verwende weder Facebook noch andere soziale Netzwerke. Ich sehe mir aber gerne neue Services an. Beispielsweise letztes Jahr MeWe (da bin ich nicht mehr dabei) und jetzt Openspace. Mir ist schon klar, dass es solche Netzwerke nicht leicht haben, genügend Leute zum Mitmachen zu motivieren. Anreize zu schaffen, die das Interesse wecken. Und dann ist noch die Faulheit vieler Menschen zu wechseln – sieht man ja schon länger bei WhatsApp. Da hilft es auch nicht, dass Facebook (WhatsApp und Instagram gehören ja bekanntlich auch zum Konzern) regelmäßig auf die Privatsphäre der Nutzer pfeift. Was mir schon mal an Openspace gefällt, das sind zwei Sachen: Der Firmensitz ist in der EU und das Service hält sich – hoffentlich – an die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO).

Openspace am Smartphone - Screenshot © Helmut Hackl | Mobility Lounge
Openspace am Smartphone – Screenshot © Helmut Hackl | Mobility Lounge

Kostenlos und werbefrei, das ist ein kleiner Widerspruch in sich. Denn irgendwie und irgendwann wird wohl auch Openspace Geld verdienen müssen. Meine bescheidene Meinung: Wenn mit etwas gefällt, dann bin ich auch bereit für Werbefreiheit zu bezahlen!

Ein paar der Möglichkeiten von Openspace

• Ich kann anderen Nutzern folgen.
• Nutzer können sich untereinander verbinden. Das wird in Kreisen organisiert.
• Ich kann Beiträge mit Communities (öffentlich) oder mit meinen Kreisen teilen. Als Beispiel sei eine Reise-Community erwähnt.
• Meine persönliche Timeline zeigt – chronologisch – alle Beiträge der Communities an, denen ich folge sowie die Postings der mit mir verbundenen Nutzer.
• Gruppen sind immer moderiert.
• Die Teilnahme an Openspace ist an ein Einladungssystem gebunden und die Entwicklung ist “community driven”.
• Es gibt Apps für Android (Vorabversion) und für iOS (derzeit noch via TestFlight).

Openspace – mein Fazit

Ich sehe mir Openspace jetzt ein Weilchen an – vielleicht bis zur Beta-Phase. Ich werde hin und wieder beobachten, welche Leute sich dort herumtummeln und wie der Umgangston ist. Aktiv werde ich nichts machen.

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