Brauche ich künftig überhaupt noch ein Tablet? [Update: iPadOS]

iPad Mini - Foto © Helmut Hackl
iPad Mini – Foto © Helmut Hackl

Ich verwende seit ein paar Jahren ein iPad mini. Ergänzend zu Smartphone und Notebook. Da das Tablet auch nicht mehr das Allerjüngste ist, habe ich mir genauer angesehen, ob ich künftig auch ohne iPad agieren könnte …

Zuerst einmal als Information, wofür ich ein Tablet hauptsächlich hernehme. Das sind drei Sachen: Zum Schreiben von Texten, zu Surfen im Web und zum Medienkonsum. Dazu gesellen sich noch viele andere Punkte, die ich aber auch bequem am Smartphone erledigen kann. Beispielsweise E-Mail, Kalender, Aufgaben, …

Schreiben, Surfen, Konsumieren, Reisen

Das Schreiben von Geschichten ist am Tablet ein bisserl bequemer als am Smartphone, aber – ohne externe Tastatur – noch immer nicht so angenehm wie am Notebook. Somit könnte ich notfalls unterwegs auf ein bisserl Komfort verzichten und tippe die Texte – langsamer – am Smartphone. Dann, wenn ich das MacBook nicht dabei habe.

Fürs Surfen im Web ist der Bildschirm des Tablets klarerweise im Vorteil, aber es klappt bei einem größerem Smartphone ebenso.

Der Medienkonsum am Tablet hat sich bei mir in den letzten Monaten ohnehin schon reduziert. Filme & Serien auf Netflix und Prime Video sehe ich mir eh lieber daheim am großen Fernseher an. Für unterwegs genügt mir da auch ein größeres Smartphone. Gleiches gilt auch fürs Ansehen von Fotos. Für Bücher bevorzuge ich ohnehin einen Kindle. Somit wäre auch dieser Punkt umsetzbar.

Wenn ich auf Kulinarikreisen bin, dann hatte ich bisher kein Notebook mit, sondern das iPad mini. Auf den letzten Reisen habe ich schon ausprobiert, ob ich überhaupt noch das Tablet brauche, oder ob nicht auch das Smartphone reicht. Das Ergebnis: Es würde klappen, aber komfortabel ist das wahrlich nicht.

Ein Leben ohne Tablet – mein Fazit

Wenn ich muss, dann bräuchte ich schon jetzt kein Tablet mehr. Somit verwende ich mein iPad mini, bis es schlapp macht. Solange ich mein MacBook Air noch habe. Wird dieses mal ersetzt (es wird auch schon fünf Jahre alt), dann überlege ich, ob die Kombination iPad Air (mit dem kommenden iPadOS) und Pencil in Frage kommt. Eventuell mit Tastatur-Folio für unterwegs. Dann aber gleich als kompletter Ersatz fürs Notebook.

Update 15.8.2019: Ich kaufte mir ein iPad Air 3. Somit gibt’s jetzt die nächsten Jahre doch kein Leben ohne Tablet.

2 Kommentare

  1. Hallo Helmut!
    Ich habe vor kurzem (ca 1/2 Jahr) umgestellt und verwende nur mehr mein iPad Pro 12.9″
    Für alle Aufgaben, die ich mobil brauche, ist das iPad hier genial. Was etwas unkomfortabel ist, ist Foto- und Videobearbeitung, aber auch das geht zur Not. Das 12.9″ ist von den Außenmaßen nur gering größer als die Vorgänger des 9,7/10.5 er, aber durch die höhere Bildschirmdiagonale wirklich eine Bereicherung. Mit Folio-Keyboard und Pencil durch sein geringes Gewicht optimal für unterwegs.

    Mein MacBookPro habe ich noch, wurde aber daheim als Standgerät von einem neuen iMac 27″ abgelöst, sodass ich daheim auch auf die volle App-Vielfalt des Mac zurückgreifen kann, z.B. bei der Buchhaltung Receipts…
    Als netten Nebeneffekt kann ich den großen Monitor (LG 27″) vom MacBook noch als Zweitschirm verwenden.
    Somit insgesamt eine runde Sache. Ich glaube Du würdest es auch zu schätzen wissen!

    1. Bei mir ist es die Entscheidung: Entweder MacBook Air oder Tablet (als Notebook-Ersatz). Alle anderen Varianten habe ich schon abgehakt. Dazu fehlt mir mittlerweile die Notwendigkeit.

      Durch iPadOS bekommt das Tablet allerdings ein neue Chance gegen das MacBook Air. Aber nicht das Pro 11/12.9. Denn ich bekomme für meine Nutzung – um den doch relevanten Mehrpreis – gegenüber dem Air 3 keinen wirklichen Mehrwert. Aber das erzähle ich eh bald detaillierter in einer eigenen Geschichte.

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