[Update] Enpass Password Manager – wäre für mich eine prompte Alternative zu SafeInCloud

Enpass Password Manager am iPad - Screenshot © Enpass
Enpass Password Manager am iPad – Screenshot © Enpass

Ich verwende schon länger nicht nur einen Password Manager. Der Zweite speichert sensible Daten ausschließlich lokal. Ohne Synchronisation in der Cloud. Meine bevorzugte App dafür: Enpass …

Ich nutze seit längerer Zeit SafeInCloud als Password Manager. Da drinnen sind fast alle meiner Passwörter. Synchronisiert auf alle meine Geräte über “meine” ownCloud. Am MacBook habe ich mit Enpass – auch schon länger – zusätzlich einen zweiten Passwort Manager oben, der ausschließlich die sensibleren Daten erhält. Diese werden nur lokal gespeichert und nirgends synchronisiert. Mit Backup auf einer SSD.

Meine simplen Anforderungen an einen Password Manager

• Die App, falls nicht kostenlos, muss mit einer einmaligen Zahlung kaufbar sein. Kein Abo!
Update 12.11.2019: Enpass wird demnächst auf ein Abo-Modell umgestellt. Bestandskunden sollen – vorerst? – nicht betroffen sein.

• Der Tresor muss möglichst stark verschlüsselt sein. Mit lokaler Speicherung und Synchronisation über eine Cloud meiner Wahl – derzeit ownCloud.

• Die App muss sich über ein starkes Passwort, TouchID oder Face ID entsperren lassen.

• Es muss sich lokal ein Backup anlegen lassen, das ich dann auf ein externes Speichermedium kopieren kann.

Ein paar Eckdaten zu Enpass

• Der Tresor wird über ein Master-Passwort geschützt. Es ist keine Anmeldung oder Registrierung erforderlich. Die Daten bleiben mit dem Master-Passwort immer AES-256 verschlüsselt – auch dann, wenn ich das Gerät verlieren sollte.
• Unterstützt wird die Verwendung von Face ID / Touch ID.
• Die App sperrt sich automatisch selbst, wenn sie nicht verwendet wird.
• Es werden keinerlei Daten auf den Servern des Unternehmens gespeichert. Wer mehrere Geräte verwendet und via Cloud synchronisieren will: Möglich ist dies über iCloud, Dropbox, Google Drive, OneDrive sowie WebDAV (z.B. ownCloud, Nextcloud). Dabei lassen sich auch mehrere Tresore über gemeinsame Cloud-Konten synchronisieren.
• Neben Passwörtern lassen sich auch Anhänge, Bankdaten, Adressen, Notizen, Sozialversicherungsnummern, Reisedokumente usw. speichern.
• Die App ermöglicht das automatische Eintragen von Passwörtern auf Websites.
• Integriert ist ein Generator, der entsprechend der vorgegebenen Bedingungen ein starkes Passwort erstellt.
• Zur Verfügung stehen über 80 vorgefertigte Vorlagen zum Speichern verschiedenster Informationen.

Enpass ist für Desktops, für iOS (inklusive Unterstützung für die Watch) sowie für Android erhältlich. Die Desktop-Varianten sind kostenlos, die Apps kosten pro Plattform ungefähr 13 Euro. Zum Ausprobieren steht eine limitierte Version (ein Tresor mit maximal 20 Einträgen) bereit.

Enpass – mein Fazit

Da ich mit Enpass schon länger am MacBook zufrieden bin, weiß ich, dass dieser Password Manager meine Wünsche erfüllen würde, wenn ich mal komplett von SafeInCloud umsteigen möchte / muss.

Update 12.11.2019: Enpass wird demnächst auf ein Abo-Modell umgestellt. Bestandskunden sollen – vorerst? – nicht betroffen sein. Somit hat das Service für mich an Attraktivität verloren. Ich bin kein Freund von Abos bei Apps, bei denen ich keinen Nutzen für mich entdecke.

7 Kommentare

  1. Ich verwende ja sehr gerne 1Password.
    Da Dropbox aber zickig ist und jetzt nur 3 Geräte zum syncen zulässt und der iCloud Sync mit der Family keine Alternative ist muss ich mal Alternativen ansehen.
    Habe mal 1 Jahr Gratis-Abo von 1Password, da wird dort gesynct.
    Jetzt habe ich mir ein NAS gekauft. (Synology 218 mit Seagate Ironwolf 2x6TB).
    Das coole ist ich kann gleich einen DynDNS Dienst bei Synology plus Zertifikat gratis verwende.
    n.
    D.h. WebDav Sync ist leicht eingerichtet (Forwarding im Router/USG vorrausgesetzt).
    SafeInCloud kurz ausprobiert, aber sowohl Import als auch das automatische ausfüllen funktioniert nicht so problemlos wie bei Enpass.
    Zusammengefasst: Danke für den Tipp mit Enpass. Teste es derzeit mit WebDav Sync von meinem NAS, mal sehen wie gut das auch mit den mobilen Geräten funktionert.

        1. Vor einiger Zeit haben die noch gesagt, dass es kein Abo gibt. Das mit dem Nichtumstellen bestehender Nutzer glaube ich denen nur bis zum nächsten Update. Für mich leider abgehakt als Alternative zu SafeInCloud.

          So nebenbei: Ich schaue mir derzeit Strongbox an.

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