“Smartes” Reisegepäck – ich entdecke für mich keinerlei Zusatznutzen

M5 mit eingebauter Powerbank - Foto © Horizn Studios
M5 mit eingebauter Powerbank – Foto © Horizn Studios

Da ich öfters Kulinarikreisen machen und in letzter Zeit öfters mit dem Zug unterwegs bin, stellte ich mir die Frage, ob ich ein “smartes” Reisegepäck brauche oder nicht. Auf geht’s …

Selbst bei Reisegepäck hat das Thema “smart” schon Einzug gehalten. Es gibt Modelle mit denen ich fahren kann, die mir selbsttätig nachrollen, die sich via GPS-Tracker auffinden lassen, die eine Powerbank eingebaut haben, die sich mit dem Finger aufsperren lassen, die eine App liefern, die selbst das Gewicht bestimmen und so weiter und so fort. Mal mehr, mal weniger sinnvoll – aus meiner Sicht.

Im Web habe ich nach solch smarten Koffern recherchiert. Gestoßen bin ich – neben den Kickstarter / Indiegogo Projekten z.B. von Plevo, Ovis oder Travelmate – als Tipps häufig auf Horizn Studios, Samsara und Away. Deren Produkte hätten mir schon gefallen, aber 280 Euro aufwärts für Funktionen, die ich nicht wirklich brauche, ist nicht unbedingt notwendig. Da bin ich in den letzten Monaten bei Anschaffungen praxisorientierter geworden.

Muss mein Koffer wirklich “smart” sein?

Das gesuchte Gepäckstück (ein 55er Trolley) soll mich ausschließlich dann begleiten, wenn ich nicht mit dem Flugzeug anreise. Das heißt: Zug oder Auto. Somit brauche ich schon mal kein GPS-Tracking mit monatlichen Abokosten.

Ob der Koffer eine eingebaute (herausnehmbare) Powerbank hat oder nicht, das ist für mich nicht relevant. Zudem hat das nichts mit “smart” zu tun. Denn wenn ich unterwegs bin, dann habe ich ohnehin solch eine Powerbank (die Kapazität variiert nach Notwendigkeit auf der Reise) eingesteckt. Denn die brauche ich ja auch abseits der An-/Abreise.

Travel S mit autonomer Verfolgung - Foto © Travel Robotics
Travel S mit autonomer Verfolgung – Foto © Travel Robotics

Das mit dem selbsttägig Nachrollen hätte mich als Gag schon gereizt. Das würde am Bahnhof sicherlich für Unterhaltung sorgen. Aber solange ich den Koffer noch selbst rollen und über Stufen tragen kann, kann ich darauf verzichten.

Eine eingebaute Waage ist ob meines Einsatzgebietes nicht notwendig, da ich im Zug / Auto kein Gewichtslimit beachten muss.

Ob der Trolley ein Zahlenschloss hat oder sich per Fingerabdruck oder via Bluetooth & App auf/zusperren lässt, ist mir egal. Das ist für mich eine nette Spielerei.

Runner Carry On mit Smart Lock - Foto © Plevo
Runner Carry On mit Smart Lock – Foto © Plevo

Smartes Reisegepäck – mein Fazit

Zusammengefasst ergab sich daraus, dass ich keinen “smarten” Koffer benötige. Außer aus Neugierde und zur Befriedigung meines Spieltriebs. Somit wurde mein neuer Trolley wieder “klassisch”. Bei Interesse: Entschieden habe ich mich für einen X1 von Titan.

P.S.: Ich habe z.B. bei Horizn Studios mehrmals angefragt, wie es denn so ums Service in Österreich aussieht und ob man die Koffer irgendwo bei mir in der Nähe live sehen könnte. Die Antwort: Schweigen! Offenbar ist mein Geld nicht erwünscht und so habe ich selbst beim hohen Rabatt am Prime Day nicht “zugeschlagen”. Aus Prinzip!

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