Aktiver Stift fürs iPad: Apple Pencil, Logitech Crayon oder Adonit Note – ich nahm elegant & günstig

Adonit Note | Foto © Adonit
Adonit Note | Foto © Adonit

Da ich mir ein neues iPad Air 3 gönnte, gehört auch ein digitaler Stift dazu. Somit machte ich mich auf die Suche nach solch einem Exemplar. Zur Wahl standen für mich drei Modelle: Pencil von Apple, Crayon von Logitech oder Note von Adonit …

Hätte ich mich für ein iPad Pro 11″ entschieden, dann wäre meine Wahl auf den – völlig überteuerten – Apple Pencil 2 gefallen. Denn der lässt sich drahtlos aufladen und haftet magnetisch am Gehäuse. Da mir – die Vernunft hat diesmal obsiegt – ein iPad Air 3 mehr als ausreicht, konnte ich beim Stift zwischen drei Exemplaren wählen: Apple Pencil 1, Logitech Crayon oder Adonit Note.

Apple Pencil 1. Generation | Foto © Apple
Apple Pencil 1. Generation | Foto © Apple

Was für und gegen die einzelnen Modelle spricht

Fangen wir gleich beim Apple Pencil (1. Generation) an. Minimalistisch elegant, filigran. Mit knapp 100 Euro UVP das teuerste Modell. Trotz glattem Plastik als Material. Als einziger Stift ist er drucksensitiv. Das Laden erfolgt über den Lightning-Anschluss am iPad oder iPhone, wo der Stift direkt angesteckt wird. Oder über einen – mitgelieferten – Adapter. Warum ich den Apple Pencil 1 nicht mag, das hat einen praktischen Grund: Ich kann damit – schon ausprobiert – nicht länger schreiben, da mir der Stift zu glatt ist. Zudem rollt er oft weg.
Gewicht: 20,7g | Durchmesser: 8,9mm | Länge: ca. 176mm

Logitech Crayon | Foto © Logitech
Logitech Crayon | Foto © Logitech

Der Logitech Crayon ist mit ungefähr 70 Euro UVP (ca. 55 Euro Straßenpreis) deutlich billiger und er lässt sich über ein Standard Lightning-Kabel aufladen. Er ist wuchtiger, kantiger, dicker als der Apple Pencil. Die Stiftröhre ist aus Aluminium, die Stiftkappe aus Silikonkautschuk und die Umrandung aus Plastik. Der Stift fühlt sich – ebenso ausprobiert – beim Schreiben angenehm an und bis auf die – von mir nicht benötigte – Drucksensitivität beherrscht er alles wie der Pencil 1. Was mir allerdings nicht zusagt, das ist sein klobigeres Aussehen. Man merkt, dass er für die Schule entwickelt wurde.
Gewicht: 20g | Breite / Tiefe: 12x8mm | Länge: 163mm

Der Adonit Note ist mit etwa 55 Euro im UVP (ca. 50 Euro Straßenpreis) der günstigste Vertreter. Er sieht elegant aus und besteht aus Aluminium. Das einzige Manko: Er wird leider über Micro-USB aufgeladen. Dass er sich beim Schreiben gut anfühlt, das konnte ich schon vorweg ausprobieren. Von den Funktionen her ist er mit dem Crayon vergleichbar.
Gewicht: 14g | Durchmesser: 9,2mm | Länge: ca. 153mm

Wofür ich den Stift verwende

Die Hauptaufgaben des Stifts sind das Schreiben und Bearbeiten von Text sowie das Skizzieren. Daher muss er nicht unbedingt drucksensitiv sein. Viel wichtiger ist mir eine Handballenerkennung, die alle drei Digitalstifte beherrschen.

Da die Nutzungsdauer mit einer Vollladung mehr als ausreicht und sich der Akku schnell laden lässt, habe ich das gleich abgenickt. Beim Apple Pencil gehört erwähnt, dass der Akkustand im Widget am iPad angezeigt wird. Das können die beiden anderen leider nicht.

Die Spitze ist ein Verschleißteil und ist bei Bedarf (abhängig von der Intensität der Nutzung) selbst austauschbar. Beim Apple Pencil 1 ist im Lieferumfang eine Ersatzspitze dabei, bei den beiden anderen Kollegen nicht. Der Preis liegt bei ungefähr 6 Euro pro Stück.

Ich entschied mich für den eleganten Adonit Note

Ich habe mich für den eleganten Note entscheiden. Trotz “altertümlichem” Micro-USB. Denn der Stift gefällt mir persönlich viel besser als der klobigere Crayon. Und wenn ich damit nicht zufrieden bin, dann hole ich mir eben ergänzend einen Crayon. Kosten ja dann zusammen – salopp formuliert – so viel wie ein Apple Pencil alleine.

Bei Interesse: Ich kaufte meinen Adonit Note bei Amazon (Provisionslink) um unter 45 Euro als Warehouse Deal (da war lediglich die Verpackung beschädigt).

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