Foto-Editor für iOS: Darkroom 4 hinterließ beim Ausprobieren einen ordentlichen Eindruck

Darkroom 4 am iPhone
Darkroom 4 am iPhone

Da mir Darkroom, ein umfassender Foto-Editor für iOS schon öfters empfohlen wurde, habe ich die App nun installiert. Um einen Blick darauf zu werfen, ob es für mich in Frage käme …

Darkroom von Bergen Co. ist wie schon erwähnt ein Foto-Editor fürs iPhone und iPad. Eine universale App, bei der die Benutzeroberfläche von Hand abgestimmt wurde, um in allen Größen optimal zu passen. Die Basisversion ist kostenlos und werbefrei. Als In-App-Käufe stehen dann weitere Funktionen und Filter bereit. So kostet beispielsweise das große Paket “Pro-Tool & Premium-Filter” ungefähr 11 Euro. Einmalig ohne Abo. Aus meiner Sicht ein faires Angebot.

Die wichtigsten Möglichkeiten im Überblick

• Was ich bei solch einer App bevorzuge, das ist eine Integration in die iCloud-Fotomediathek. Damit alle Vorgänge wie Löschen, Ausblenden, Favorisieren und Exportieren automatisch mit dem Fotoarchiv synchronisiert werden. Darkroom ermöglicht entweder die Erstellung einer Kopie oder die Anpassung des Original-Fotos, das sich dann immer wieder zurücksetzen lässt.

• Wichtig ist mir ein umfangreiches Bearbeiten von Fotos. Dazu gehören beispielsweise Zuschneiden, Einstellen der Perspektive, Spiegeln, Drehen, Hinzufügen von Rändern, Bildformat ändern sowie diverse Einstellungen (z.B. Helligkeit, Kontrast, Glanzlichter, Schatten, Sättigung, Dynamik, Verblassen, Vignette oder Schärfe). In den kostenpflichtigen Pro-Tools kommen dann nich Funktionen für Kurven und Farben dazu.

Darkroom 4 am iPhone
Darkroom 4 am iPhone

• Ich verwende manchmal gerne unterschiedliche Filter, um bestimmte Effekte zu erzielen. Darkroom bietet eine Vielzahl an solchen Filtern – 10 integrierte Filter und 20 Premium-Filter gegen Aufpreis. Eine Spezialität: Vorder- und Hintergrund von Porträtmodus-Fotos lassen sich separat bearbeiten. Darüber hinaus können eigene Filter erstellt werden.

• Seltener versehe ich Bilder mit einem Rahmen. Geboten werden hier eine Reihe von Bildformaten, benutzerdefinierten Breiten und eine Farbpalette. Praktisch: Die Fotos werden analysiert und gleich eine passende Randfarbe ausgewählt, um die Ästhetik eines Fotos zu unterstreichen.

• Für mich nicht notwendig, aber sicherlich eine wichtige Funktion ist die Unterstützung für RAW- und Großbild. Mit einer umfangreichen Auswahl an Kameraformaten – bis zu 120 Megapixel und beliebig große JPEG-Dateien.

Darkroom 4 am iPhone
Darkroom 4 am iPhone

• Erstellen lassen sich Hashtag-Sets, die durch einmaliges Antippen von überall aus exportiert werden können: Home-Bildschirm, Heute-Widget, Export-Dialog und mehr. Zudem kann ich Siri-Kurzbefehle erstellen, um meine bevorzugten Hashtags aus beliebigen Apps zu kopieren.

• Wenn es mal schneller gehen soll, dann kommt die Stapelverarbeitung zum Einsatz. Zum Bearbeiten, Verwalten und Exportieren mehrerer Fotos.

• Mit dabei ist ein Export von nicht-komprimierten TIFF- und PNG-Dateien. Oder es lässt sich Speicherplatz sparen mit 100%, 95% oder 80% komprimierten JPEG-Dateien.

• Wer Live Photo hat, der kann diese mitsamt Ton und Videos bearbeiten, ansehen und exportieren. Alles wird dabei dabei passend abgestimmt.

• Was mir gefällt ist der Fotostreifen – beispielsweise für ein schnelles Durchblättern des gesamten Archivs.

Darkroom – mein Fazit

Ich lasse die kostenfreie Version von Darkroom am iPhone oben, denn die App hinterließ beim Ausprobieren einen ordentlichen Eindruck. Sobald die neue Foto-App von iOS 13 oben ist, schaue ich mir an, ob die für mich ebenso ausreicht. Wenn nicht, dann bleibt Darkroom fix am iPhone oben.

P.S.: Wenn ich mir im Herbst ein neues iPad zulege, dann werde ich dort nicht Darkroom, sondern Pixelmator Photo verwenden, das noch mehr Möglichkeiten bietet. Die App steht aber “nur” für iPad und nicht fürs iPhone zur Verfügung.

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