Adonit Note – ich schreibe gerne mit diesem Digitalstift am iPad-Bildschirm

Adonit Note Digitalstift fürs iPad | Foto © Helmut Hackl
Adonit Note Digitalstift fürs iPad | Foto © Helmut Hackl

Kürzlich erzählte ich euch über meine Kriterien zur Anschaffung eines aktiven Stift fürs iPad. Zur Auswahl standen der Apple Pencil, der Logitech Crayon und der Adonit Note. Ich entschied mich für den eleganten Note. Hier nun ein paar meiner Erfahrungen aus der Praxis – im Vergleich zum Pencil …

Hinweis: Der Note funktioniert mit allen iPads, auf denen auch der Apple Pencil der ersten Generation unterstützt wird. Ich verwende ihn auf einem iPad Air 3.

• Als Material für den Stift wird Aluminium verwenden. Das sieht nicht nur elegant aus, sondern fühlt sich auch gut zwischen meinen Fingern an. Auch bei längerem Schreiben. Zudem gefällt er mir optisch besser als der Original-“Bleistift” der ersten Generation.

• Erhältlich sind zwei Ausführungen: Schwarz oder Gold. Ich entschied mich für die schwarze Variante. Der Apple Pencil ist ausschließlich in Weiß zu bekommen.

• Der Durchmesser des Stifts beträgt 9,2mm, die Länge ca. 153mm. Das Gewicht liegt bei ungefähr 14 Gramm. Zum Vergleich die drei Zahlen vom Apple Pencil 1: 8,9mm / 176mm / 20,7g.

• Die Koppelung mit dem iPad erfolgt flott per Knopfdruck. Es ist dabei keine Bluetooth-Verbindung herzustellen. Das kann der Pencil ebenso.

Adonit Note Digitalstift fürs iPad | Foto © Helmut Hackl
Adonit Note Digitalstift fürs iPad | Foto © Helmut Hackl

• Geladen wird – leider – über Micro-USB. Ist kein Dilemma, aber USB-C oder zumindest Lightning wäre mir viel lieber gewesen. Um den Stift voll aufzuladen, vergehen maximal 45 Minuten. Eine Vollladung reicht für bis zu 12 Stunden Dauerbetrieb. Wenn’s pressiert: Eine 4-minütige Schnellladung ermöglicht eine Nutzung von einer Stunde. Während des Ladens kann der Stift bei Bedarf verwendet werden. Nach 20 Minuten Inaktivität schaltet sich der Note automatisch ab.
Beim Pencil 1 wäre das über Lightning passiert. Entweder direkt angesteckt am iPad oder über einen Adapter.

• Da der Ladezustand nicht – wie beim Apple Pencil – am iPad angezeigt wird, muss man sich aufs Gefühl verlassen. Sobald nachgeladen gehört, beginnt die LED am Stift rot zu blinken. Ist der Akku dann wieder voll, so leuchtet die LED in Blau.

Adonit Note Digitalstift fürs iPad | Foto © Helmut Hackl
Adonit Note Digitalstift fürs iPad | Foto © Helmut Hackl

• Am Stift ist ein Druckknopf vorhanden. Der dient ausschließlich zum Ein- und Ausschalten des Note. Hat ich vorweg Bedenken, dass ich die Taste während des Schreibens irrtümlich drücken werde, so hat sich das in der Praxis bisher nicht bestätigt. Schade übrigens, dass die Taste nicht mit einer Funktion belegbar ist. Zum Beispiel zum automatisch Starten der Notizen-App, sobald der Stift eingeschaltet wird.

• Die Spitze passt aus meiner Sicht von der Härte / Weichheit her. Bei Bedarf (keine Ahnung, wie lange sie bei meiner Nutzung hält) ist die Spiralspitze selbst leicht austauschbar. Ein Dreierpack kostet so um die 18 Euro herum.

So nebenbei: Ich finanziere auf Kickstarter die Folie Paperlike 2.0 mit. Damit soll sich das Schreiben am iPad-Bildschirm besser wie auf Papier anfühlen. Da bin ich schon gespannt, ob das stimmt. Meine Erfahrung reiche ich nach Lieferung im Oktober / November nach.

• Vorhanden ist eine automatische Handballenerkennung. Das heißt: Beim Schreiben oder Zeichnen mache ich keine ungewollten Eingaben, wenn mein Handballen am Bildschirm “liegt”.

Wofür ich den Stift hauptsächlich verwende

Ich nutze den Stift hauptsächlich zum Schreiben & Skizzieren in Apple Notizen sowie zum Schreiben in MyScript Nebo, wo dann meine Handschrift automatisch in digitalen Text umgewandelt wird. Darüber hinaus dient er als Unterstützung bei Eingaben.

Hinweis: Wer zum Zeichnen einen drucksensitiven Stift sucht, der muss zum Apple Pencil greifen. Der Note unterstützt dies nicht. Für meine Anwendungen ist diese Funktion nicht relevant.

Adonit Note – mein Fazit

Der Adonit Note ist viel preiswerter als der Apple Pencil, gefällt mir besser als der Logitech Crayon, er sieht elegant aus und ich kann mit ihm ausgezeichnet am Bildschirm des iPad schreiben. Ich bin zufrieden.

Bei Interesse: Ich kaufte meinen Adonit Note bei Amazon (Provisionslink) um unter 45 Euro als Warehouse Deal (da war lediglich die Verpackung beschädigt – der UVP liegt bei etwa 55 Euro). Gegenüber den knapp 100 Euro des Apple Pencil 1 fast schon ein Schnäppchen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.