Koreanische Kulinarik im Babida – Mandu & Dolsot Bibimbap im heißen Steintopf

Dolsot Bibimbap im heißen Steintopf / Babida | Foto @ Helmut Hackl
Dolsot Bibimbap im heißen Steintopf / Babida | Foto @ Helmut Hackl

Da ich sehr gerne koreanische Kulinarik mag, machte ich mich mittags auf den Weg in die Wiener Innenstadt, um mich mit einem Freund im Babida zu treffen. Denn das Motto des Lokals klingt verlockend: “Wir möchten das servieren, was wir als Kinder selbst hatten – authentische koreanische Küche” …

Das Babida ist am Franz Josefs Kai 29, im Seitenstettenhof, zu finden. Der Zugang erfolgt durch den Hauseingang zwischen den Jazzland und der Komödie am Kai. Übers Stiegenhaus hinauf in den ersten Stock und dann links bei der Glastür hinein. Das Lokal ist groß und hell (wir wollen ja sehen, was wir essen), hat allerdings den Charme eine Bahnhofshalle. Aber zumindest mit Blick auf den Donaukanal und den Schwedenplatz.

Babida | Foto @ Helmut Hackl
Babida | Foto @ Helmut Hackl

Serviert wird authentische koreanische Küche

Serviert wird, wie schon eingangs erwähnt, “authentische koreanische Küche”. Stets frisch zubereitet von einem ausgezeichneten Küchenteam. Da die Speisekarte online steht, kann man schon vorweg gustieren. Angeboten werden Vorspeisen (z.B. Haemul Pajeon – koreanisches Omelette mit Meeresfrüchten, Tteokbokki – Reiskuchen, Fischbällchen und Gemüse in Paprika-Sauce), Suppentöpfe, Nudelgerichte, Fleischgerichte (z.B. Bulgogi, Jayuk Bokkeum), Reisgerichte (z.B. Bibimbap) sowie Speisen von der Heiz- und Grillplatte.

Mein Wahl: Mandu & Dolsot Bibimbap im heißen Steintopf

Als Vorspeise bestellte ich mir Mandu. Das sind vegetarische Teigtaschen, die hier knusprig gebraten werden. Bei den Chinesen nennt man sie Jiaozi, bei den Japanern Gioza. Der Preis für fünf Stück: 4,50 Euro.

Mandu im Babida | Foto @ Helmut Hackl
Mandu im Babida | Foto @ Helmut Hackl

Da ich sehr gerne Bibimbap (ein beliebtes koreanisches Gericht) mag, nahm ich als Hauptspeise die Spezialität des Hauses: Dolsot Bibimbap – um 12,50 Euro. Mit Reis und verschiedenen Gemüsesorten, etwas Rindfleisch, einem Ei mit flüssigem Dotter, Gochujang (eine schärfere Chilipaste). Serviert in einem heißen Steintopf, damit der an der Unterseite die Zutaten leicht anbrät. Tipp: Vor dem Verzehr mit den Stäbchen (damit die Reiskörner ganz bleiben) gut durchrühren und dann mit dem Löffel genießen.

Und dazu ein südkoreanisches Hite-Bier.

Babida – mein Fazit

Das Essen hat meinem Gaumen ausgezeichnet geschmeckt. Ich war kulinarisch zufrieden. Was mir weniger gefällt, dass ist der Charme des Lokals.

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