Für mich die passende Wahl: Mein neues Smartphone ist ein Apple iPhone 11

Apple iPhone 11 | Foto © Helmut Hackl
Apple iPhone 11 | Foto © Helmut Hackl

Über vier Jahre lang begleitete mich ein iPhone 6s. Obgleich das Smartphone noch immer tadellos funktioniert, wollte ich nun doch ein neues Gerät. Hauptsächlich der Kamera und des Akkus wegen. Entschieden habe ich mich für ein topaktuelles iPhone 11. Kurz überlegte ich – wegen der etwas kompakteren Größe – das 11 Pro, doch war mir dies den Aufpreis nicht wert …

Im Mai des heurigen Jahres fasste ich den Entschluss bei einem iPhone zu bleiben und nicht auf ein Google Pixel Smartphone zu wechseln. Obwohl Apple preislich weitaus höher liegt – trotz des besseren Wiederverkaufswertes. Ich habe mich in den letzten Jahrzehnten einfach an den Apfel gewöhnt. Wollte ich zuerst ein iPhone XR, so kaufte ich mir nun doch ein iPhone 11 – in Rot. Der Preisunterschied ist jetzt nicht so groß und ich bekomme ein modernes Gerät, eine noch bessere Kamera sowie ein iOS-Update mehr.

Ein paar persönliche Anmerkungen zum iPhone 11

• Da ich länger ein 6s verwendete, waren die ersten paar Tage mit dem 11er eine starke Umgewöhnung. Denn das 11er wirkte anfangs wie ein Ziegel gegenüber dem zierlicheren 6s. 

• Das iPhone 11 ist mein erstes Smartphone, das wassergeschützt ist. Konkret ist es IP68, d.h. bis zu 30 Minuten und in einer Tiefe von bis zu 2 Metern. Das brauchte ich bisher noch nie, aber es ist doch eine gewisse Beruhigung, falls doch mal Bedarf daran aufkommt.

• Gegenüber dem kompakten 4.7″ Bildschirm des 6s wirkt der 6.1″ Bildschirm des iPhone 11 riesig. Ich sehe das mittlerweile positiv für mich, obwohl ich mich lange dagegen “wehrte”. Da ich einzelne Pixel jenseits von 300 ppi mit der Lesebrille eh nicht erkenne, genügt die geringere Auflösung von 1.792×828 Pixel.

• Bei LCD vs OLED gewinnt sicherlich OLED. Ob man dies allerdings im täglichen Leben wirklich braucht oder nicht, das ist eine individuelle Entscheidung. Im direkten Vergleich iPhone 11 (LCD) und 11 Pro (OLED) sind die Unterschiede selbstverständlich sichtbar. Ich bin aber bei meinen Anforderungen auch mit “nur” LCD zufrieden.

• Das iPhone 11 kaufte ich mir hauptsächlich wegen der Kamera. Da haben sich in letzter Zeit meine Wünsche an eine Smartphone-Kamera erweitert. Da schaffte das 6s in manch – lichtschwachen – Situationen nicht mehr. Das können die Kameras vom iPhone 11 viel besser. Dort stehen mir zwei Objektive mit je 12 Megapixel zur Verfügung: Weitwinkel (ƒ/1.8 Blende, optische Bild­stabilisierung) und Ultraweitwinkel (ƒ/2.4 Blende, 120° Sichtfeld). Inklusive 2x optisches Auszoomen, Unterstützung für Smart HDR und automatischem Nachtmodus. Die Ergebnisse gefallen mir sehr gut. Da werde ich künftig nicht nur tolle Aufnahmen knipsen, sondern viel mehr experimentieren. Auch mit der 12 Megapixel Frontkamera (ƒ/2.2 Blende).

• Wo das iPhone schon immer punkten konnte, das ist das Drehen von Videos. Zum Beispiel mit 4K bei 60 fps und HDR. Das habe ich bisher nicht gemacht, werde mich aber künftig damit beschäftigen. Aber das wird dann eine andere Geschichte.

• Da die Geschwindigkeit des A9 Prozessors im 6s für meine Nutzung schon bisher ausreichend war, so nahm ich den rasanten A13 Bionic Prozessor nur beiläufig zur Kenntnis. Der bietet für alle Gegebenheiten einen Überfluss an Leistung.

• Ein paar Worte zu iOS 13 dürfen selbstverständlich auch nicht fehlen. Auch nach zig Update zur Fehlerbeseitigung in kurzer Zeit fühlt es sich noch immer wir eine frühe Beta-Version an. Da hakt es noch immer an vielen Ecken und Enden.

• Beim Speicher habe ich mich für 128 GB entschieden. 64 GB sind mir aus Erfahrung zu knapp, 256 GB nicht notwendig. Mit 128 GB habe ich genügend Platz für Musik, Fotos, Videos, Karten und Apps. Mit ausreichend Reserven. Darüber hinaus steht eh die iCloud bereit.

• Trotz neuen Akkus schaffte mein 6s selten mit einer Aufladung einen ganzen Tag. Auf meinen zahlreichen Kulinarikreisen (intensiv Navigation und Fotos) war da immer nach dem Mittagessen ein Nachladen via Powerbank notwendig. Das änderte sich jetzt mit dem iPhone 11. Da komme ich locker einen Tag durch – mit Reserven.

• Wenn es mal pressiert, dann lässt sich der Akku des iPhone 11 auch schneller mit 18 Watt aufladen. Ein passendes Ladegerät ist nicht im Lieferumfang enthalten. Deshalb kaufte ich mir ein Anker 18 Watt Ladegerät – gleich zusammen mit einer PD-Powerbank. Somit bin ich unterwegs – z.B. auf meinen Reisen – bestens gerüstet. Daheim verwende ich das Schnellladen sehr selten.

Das iPhone 11 unterstützt auch drahtlosen Laden via Qi-Standard mit 7,5W. Ich habe dafür ein Sandberg Wireless Charger Pad, das ich allerdings sehr selten verwende. Es fehlt mir die Notwendigkeit dafür. Zudem ist das Laden langsamer und verschwendet unnötig Energie.

• Eine Veränderung hat mich zeitlich auch kurz beschäftigt: Der Umstieg von Touch ID auf Face ID. Das Umgewöhnen war jedoch flott erledigt und Face ID ist für mich schon komfortabler.

• Verbessert haben sich noch ein paar weitere Sachen. Beispielsweise Bluetooth 5, WLAN 802.11ax sowie ein U1 Ultrabreitband-Chip für räumliches Bewusstsein (da könnte ja bald ein eigener Tracker von Apple kommen). Dass weiterhin Lightning statt USB-C verbaut ist, das ist mir powidl.

iPhone 11 – mein Fazit

Ich bin mit dem iPhone 11 bisher zufrieden und freue mich schon auf die nächsten vier, fünf Jahre mit dem Smartphone.

2 Kommentare

  1. Gratuliere!
    Ganz meine Meinung, ich habe auch das 11.
    Die starke Weitwinkelkamera ist wirklich faszinierend und sehr praktisch für viele Motive.
    Bei meiner Reise in Rom habe ich dies schon genossen und viel damit fotografiert: http://www.markusjerko.at/photos/roma/
    Für mich ist das 11 auch von der Bildschirmgröße das ideale Maß zwischen dem kleineren 11 Pro und dem mir zu großen Max.
    Ciao Markus

  2. Gratuliere Dir zu diesem Entschluss. Ich bin ja bekanntermaßen ein Apple-Anhänger aufgrund der Benutzerfreundlichkeit und, noch viel mehr, wegen der Privatsphäre. Ich habe mir vor einem Jahr das iPhone Xs zugelegt und muss sagen, dass der Preis zwar heftig war, aber für ein Gerät, das ich ständig verwende und so stabil ist, ist auch der Preis relativ. Was mich wirklich “umhaut”, ist die Kamera. Ich liebe ja meine Fuji für Street-Photography, aber wenn ich nicht nachdenken will, ist das iPhone jedenfalls die bequeme Wahl ;) Im direkten Speedvergleich bei einschlägigen Blogs und Websites schlägt das Xs sogar oft besser ab als das 11Pro, was aber daran liegt, dass die Apps noch nich für die Leistungsexplosion adaptiert wurden. Das 11er ist sicher die vernünftigere Wahl ;) zumal die LED Panels, die Apple verbaut, echt gut sind. Man merkt zwar im direkten Vergleich den Unterschied zu OLED, aber einschränkend ist der keineswegs.

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