Eine Netatmo Wetterstation informiert mich per App u.a. über die Luftqualität

Netatmo Wetterstation - Foto © Helmut Hackl | Mobility Lounge
Netatmo Wetterstation – Foto © Helmut Hackl

Nachdem ich die Netatmo Wetterstation schon seit ihrem Start verfolge, habe ich sie mir kürzlich angeschafft. Zu Beginn einmal das Basispaket bestehend aus einem Indoor- und einem Outdoor-Modul …

Die Installation war schnell erledigt. Zuerst die App (erhältlich für Android | für iOS) aufs Smartphone und dann das Modul drahtlos mit dem WLAN-Router (WPA2 verschlüsselt) verbunden. Das war’s auch schon.

Was die beiden – eleganten – Module erfassen

Das 45x45x155 mm große Indoor-Modul wird übers (im Lieferumfang enthaltene) USB-Netzteil mit Strom versorgt und liefert dann in Echtzeit einige Daten. Dazu gehören:

• Temperatur
• Feuchtigkeit
• Luftqualität
• CO2 – Luftverschmutzung (mit Warnmeldung, dass es Zeit zum Lüften wäre)
• Lautstärke

Das – halbwegs wetterfeste – Outdoor-Modul ist 45x45x105 mm groß, wird über zwei AAA-Batterien bis zu einem Jahr mit Energie versorgt und liefert folgende Daten:

• Temperatur (aktuell, Minimum, Maximum, gefühlt)
• Luftfeuchtigkeit (Hygrometer)
• Luftqualität
• Luftdruck (Höhe via GPS)

Das Paket hat einen UVP von 169 Euro, wird aber öfters preisgünstiger angeboten. Ich habe es bei einer Aktion um unter 110 Euro erstanden.

Ein paar Module zum Erweitern

Läuft das Basispaket zur eigenen Zufriedenheit, dann lässt sich die Wetterstation erweitern. Derzeit stehen folgende Produkte bereit:

• Ein Indoor-Zusatzmodul zur Messung von Temperatur, Feuchtigkeit und CO2. Zu einem UVP von 69 Euro. Insgesamt können bis zu drei ergänzender Module eingebunden werden.

Netatmo Regemesser - Foto © Netatmo
Netatmo Regemesser – Foto © Netatmo

• Ein – batteriebetriebener – Regenmesser (Kippwaage), der Informationen zur Intensität und zur Gesamtniederschlagsmenge liefert. Auf der Unterseite befindet sich ein 1/4″ Gewinde – beispielsweise für einen Erdspieß. Der UVP liegt bei 69 Euro. Da er die Daten allerdings nicht in Echtzeit liefert, ist er für mich nicht interessant.

• Der – batteriebetriebener – Windmesser nutzt Ultraschall zur Bestimmung von Richtung und Geschwindigkeit. Auf Wunsch können Warnungen aktiviert werden. Der UVP beträgt 99 Euro. Bei diese Produkt dürfte aber noch manch Nachholbedarf sein, wie man diversen Bewertungen entnehmen kann.

Netatmo Wetterstation Gesamtpaket - Foto © Netatmo
Netatmo Wetterstation Gesamtpaket – Foto © Netatmo

So schauen die Anzeigen in der App aus

• Angezeigt werden die aktuellen Daten der beiden Module – mit einfacher Umschaltung zwischen drinnen und draußen.

Netatmo Wetter-App am iPad
Netatmo Wetter-App am iPad

• Grafiken präsentieren mir übersichtlich den Verlauf des Wetters und der Luftqualität. Inklusive Vergrößern, Verkleinern und Zeitnavigation – mit einem Wisch.

• Ich bekomme Meldungen über Spitzenwerte und Schwankungen – beispielsweise bei CO2-Konzentration, extremen Temperaturen sowie niedriger / hoher Druck. Alle Ereignisse finde ich dann automatisch in meiner persönlichen Zeitleiste.

• Mit dabei ist auch eine 7-Tage-Wettervorschau. Für mich nicht interessant, da ich andere Quellen bevorzuge.

Netatmo Zusatzmodul - Foto © Netatmo
Netatmo Zusatzmodul – Foto © Netatmo

Was ich noch erzählen will

• Da Netatmo auch per IFTTT angesprochen werden kann, habe ich schon ein bisserl in den Rezepten geblättert. Vielleicht ergibt sich künftig Bedarf dafür.

• Alle Messungen werden automatisch ans eigene Netatmo-Konto übertragen. Eine Registrierung ist daher Voraussetzung.

• Vielleicht mache auch mal bei der Weathermap Community mit, wo die aktuellen Daten der eigenen Outdoor-Wetterstation geteilt werden. Mit Live-Anzeige der Temperatur und – falls vorhanden – des Niederschlags auf einer Landkarte. Eine informative Sache.

• Nachtrag 28.8.2016: Heute habe ich erstmalig die – wiederaufladbaren Batterien – gewechselt. Somit passt das mit dem Stromverbrauch.

Netatmo Wetterstation – mein Fazit

Bisher habe ich den Kauf der Netatmo Wetterstation nicht bereut. Wenn die Anfangsfreude verflogen ist und ich dann noch immer meinen Nutzen daran sehe, dann werde ich erweitern. Um zwei Indoor-Zusatzmodule fürs Schlafzimmer und fürs Wohnzimmer. Ich halte euch auf dem Laufenden.

Nachtrag 10.12.2015: Ich habe jetzt doch schneller als gedacht ein zweites Indoor-Modul angeschafft. Für Schlafzimmer – hauptsächlich zur Messung der Luftqualität, d.h. zur Anpassung vom Lüften in der kälteren Jahreszeit.

Nachtrag 31.1.2016: Heute habe ich noch ein drittes Indoor-Modul gekauft. Fürs Wohnzimmer im Erdgeschoß.

2 Kommentare

  1. Hallo Helmut!
    Informiert dich die Wetterstation aktiv z.B. über schlechte Luftverhältnisse? Wirst du da über Homekit informiert oder über die Netatmo App (braucht man Letztere dann überhaupt, wenn das ganze in Homekit eingebunden ist?)
    Danke für deine Antwort, lG und schönen Abend
    Thomas

    1. Hallo Thomas. Bei einem erhöhten CO2-Wert (ab 1.600 ppm) schickt Home eine Benachrichtigung. Für andere Infos sind Automationen anzulegen. Die Netatmo-App verwende ich fast nie. Die Home-App sowie die Kurzbefehle zeigen aber leider nicht alle Möglichkeiten als Auslöser an. Somit die Eve-App oder Home+ oder myHome verwenden.

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